Fußball Bundesliga
Mainz droht Rechtsstreit im Transferpoker um Soto

Die Verpflichtung des kolumbianischen Nationalspielers Elkin Soto könnte für Bundesligist Mainz 05 ein juristisches Nachspiel haben. Sotos Heimatklub Once Caldas kündigte an, angebliche eigene Rechte geltend zu machen.

Im Transfergezerre um den kolumbianischen Fußball-Nationalspieler Elkin Soto droht Bundesligist FSV Mainz 05 ein Rechtsstreit mit dessen Heimatklub Once Caldas. Der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler war in der Winterpause von Barcelona SC Guayaquil (Ecuador) nach Mainz gewechselt. Der kolumbianische Klub besteht auf dem Standpunkt, die Rechte an dem 26 Jahre alten Südamerikaner zu besitzen: "Die Fifa hat gesagt, dass Soto einen rechtsgültigen Vertrag mit Once Caldas besitzt", erklärte Once-Anwalt Andres Charria auf einer eigens einberufenen Pressekonferenz in Manizales und kündigte an, weitere sportjuristische Instanzen anzurufen.

Soto hatte erst unmittelbar vor der Bundesliga-Partie bei Eintracht Frankfurt (0:0) am vergangenen Samstag von der Fifa die Freigabe erhalten, nachdem die Mainzer den Weltverband angerufen hatten. Nach Angaben der kolumbianischen Nachrichtenagentur Colprensa hat Mainz ein erstes Angebot über eine Entschädigungszahlung von 300 000 Euro mit dem Hinweis zurückgezogen, die von kolumbianischer Seite vorgelegten Unterlagen seien falsch. Once Caldas taxiert wiederum die eingeforderte Entschädigungssumme auf umgerechnet rund 1,3 Mill. Euro.

© SID

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