Fußball-Bundesliga
Mainzer Aufholjagd par excellence

Was für eine Aufholjagd des FSV Mainz 05: Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel liegt in Hoffenheim schon mit 0:2 zurück. Am Ende gewinnt der FSV mit 4:2.
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SinsheimDer FSV Mainz 05 bleibt in der Fußball-Bundesliga ein traumatischer Gegner für 1899 Hoffenheim. Die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol verspielte am Samstag wie in der Hinrunde einen 2:0-Vorsprung und musste in einem ebenso intensiven wie kuriosen Spiel noch eine 2:4 (0:0)-Niederlage hinnehmen.

Dabei hatten die Gastgeber vor 24 741 Zuschauern in der Rhein-Neckar-Arena die Rheinhessen eine Stunde lang fast schwindelig gespielt, kassierten dann aber innerhalb von acht Minuten drei Tore. Auch im fünften Anlauf gelang Hoffenheim damit kein Heimsieg gegen die Mainzer, die weiterhin auf Kurs Europa League liegen.

Ausgerechnet Eugen Polanski hatte die Kraichgauer zunächst scheinbar auf die Siegerstraße gebracht. Der Ex-Mainzer erzielte in der 53. Minute das 1:0, Roberto Firmino erhöhte mit seinem 13. Saisontreffer vier Minuten später auf 2:0. Eric Maxim Choupo-Moting (67.) traf dann, der eingewechselte Benedikt Saller profitierte von einem verunglückten Befreiungsschlag von Niklas Süle und wurde als Torschütze zum Ausgleich gefeiert (73.).

Shinji Okazaki drehte dann gegen völlig verdutzte Hoffenheimer den Spieß endgültig um (75.). Okazaki erhöhte in der Nachspielzeit noch auf 4:2.

Bereits in der 3. Minute hatte Sejad Salihovic in seinem 150. Erstliga-Spiel für die TSG einen Foulelfmeter verschossen - nach zuvor sieben verwandelten in dieser Saison. Im Duell der beiden Taktikfüchse Gisdol und Thomas Tuchel stellte der Hoffenheimer Trainer seine Mannschaft zunächst besser ein.

Die Hausherren spielten aggressiver gegen den Ball und hätten bereits nach einer guten Viertelstunde deutlich führen können. Nach 83 Sekunden drückte FSV-Kapitän Nikolce Noveski TSG-Angreifer Kevin Volland zu Boden und Schiedsrichter Daniel Siebert aus Berlin pfiff Strafstoß, doch Salihovic zielte zu ungenau.

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Mainzer Aufholjagd par excellence

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