Fußball Bundesliga
Mainzer narren auch Hertha BSC

Der FSV Mainz 05 hat seine Aufholjagd in der Bundesliga fortgesetzt. Nach einem Pausenrückstand gewann der Abstiegskandidat aus der Karnevalshochburg am 22. Spieltag mit 2:1 (0:1) bei der "alten Dame" Hertha BSC Berlin.

Der selbsternannte Karnevalsverein FSV Mainz 05 hat seinen Höhenflug in der Bundesliga auch am Fastnacht-Wochenende fortgesetzt und die bislang weiße Heimweste von Hertha BSC Berlin erstmals befleckt. Die Mainzer gewannen am 22. Spieltag verdient beim Hauptstadtklub mit 2:1 (0:1) und verschafften sich mit dem vierten Rückrundensieg und nun 24 Punkten weiter Luft im Abstiegskampf.

Erste Heimniederlage der Hertha im elften Spiel

Der Hinrundenletzte holte nach der Winterpause 13 von 15 möglichen Zählern. Wieder einmal waren die Winter-Neueinkäufe die Sieggaranten: So drehten Mohamed Zidan (54.) mit einem verwandelten Foulelfmeter sowie Leon Andreasen (64.) die Hertha-Führung durch Pal Dardai (22.) zum verdienten Erfolg. Dagegen musste Hertha durch die erste Niederlage im elften Heimspiel im Kampf um einen Uefa-Cup-Platz einen herben Dämpfer einstecken. Mit 33 Punkten belegen die Berliner weiterhin Platz sechs.

Vor 35 473 Zuschauern taten sich die Hausherren zunächst schwer im Spielaufbau. Ohne den verletzten Yildiray Bastürk, der nach einer erneuten Knieverletzung weitere vier bis sechs Wochen ausfallen wird, sowie dem nach Bekanntgabe seines Wechsels zum VfL Wolfsburg zur Amateurmannschaft abkommandierten Ashkan Dejagah fehlten die Ideen im Mittelfeld. Auch die überraschende Führung durch Dardai, der ein schönes Solo von Stürmer Marko Pantelic vorausgegangen war, beruhigte das von vielen Ungenauigkeiten gekennzeichnete Hertha-Spiel nicht.

Mainz dreht das Spiel nach der Pause

Die Mainzer, die mit derselben Startelf wie beim 4:1 gegen Energie Cottbus aufliefen, zeigten sich vom Rückstand nur kurz geschockt und erspielten sich einige gute Möglichkeiten. In der 33. Minute rettete Nationalspieler Arne Friedrich vor dem einschussbereiten Zidan. Nur 120 Sekunden später scheiterte der Ägypter mit seinem Schuss aus zwölf Metern nur knapp.

Mit der Hereinnahme von Markus Feulner suchten die Mainzer nach dem Wechsel ihr Heil in der Offensive und brachten die nicht sattelfest wirkende Hertha-Abwehr in arge Bedrängnis. So gelang Zidan nach einem Foul von Friedrich an Marco Rose per Elfmeter sowie Andreasen nach einer Flanke von Christian Demirtas die verdiente Führung. Die Herthaner antworteten mit wütenden, aber wenig durchdachten Angriffen.

© SID

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