Fußball Bundesliga
Makaay sieht Nachfolger "unter Druck"

Roy Makaay, scheidender Stürmer vom deutschen Rekordmeister Bayern München, hinterlässt seinen Nachfolgern ein schweres Erbe. In einem Interview mit der Bild-Zeitung sieht er die Neuzugänge "unter Druck".

Roy Makaay, der dem deutschen Rekordmeister Bayern München den Rücken kehrt, sieht seine Nachfolger "unter Druck". Auch die Schonfrist für Lukas Podolski sei nach einem Jahr mit durchschnittlichen Leistungen und seinem Abschied vorbei, sagte der Niederländer in einem Interview mit der Bild-Zeitung.

Makaay war am Donnerstag für fünf Mill. Euro zu Feyenoord Rotterdam gewechselt, nachdem die Bayern sich im Angriff mit Miroslav Klose und Luca Toni verstärkt hatten. Der 32-Jährige glaubt nun, dass der neue "Traumsturm" (Bayern-Manager Uli Hoeneß) an seinen 102 Toren in 178 Pflichtspielen gemessen werden wird.

"Ich habe ein paar Tore hinterlassen"

"Ich habe ein paar Tore hinterlassen. Ich war hinter Gerd Müller der Bayern-Stürmer mit der besten Torquote", gab Makaay zu bedenken. Speziell für Podolski werde es nun schwer. "Nun müssen Taten folgen. Und es wird für ihn sicher nicht einfacher", sagte Makaay. Klose traut Makaay offenbar etwas mehr zu, er nannte ihn den "besten deutschen Stürmer".

Seinen Abschied nach vier Jahren bei den Bayern will Makaay nicht als Flucht verstanden wissen. Er sei nicht vor der Konkurrenz geflüchtet, sagte das "Tor-Phantom", er wollte aber auch nicht als "Abzocker" auf der Bank Platz nehmen: "Ich gehe erhobenen Hauptes."

Die Bayern wollten Makaay offenbar trotz der Investitionen in den Angriff zum Bleiben bewegen. "Ja, es war anfangs Bayerns Idee", bestätigte Makaay. Nach einem "tollen Gespräch" mit Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge habe man sich auf einen Wechsel verständigt. "Bayern hat sich da super verhalten", meinte Makaay.

© SID

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