Fußball Bundesliga
Marschall: "Wir haben viele Fehler gemacht"

Der 1. FC Kaiserslautern taumelt nach der siebten Saisonniederlage im Fußball-Oberhaus Richtung 2. Bundesliga. Nach dem 0:3 in Berlin hat sich Team-Manager Olaf Marschall zur schwachen Vorstellung der Pfälzer geäußert.

Nach neun Spielen in Folge ohne Sieg befindet sich der 1. FC Kaiserslautern in der Bundesliga weiter im Sturzflug. Team-Manager Olaf Marschall hat sich in einem Interview unter anderem zur jüngsten 0:3-Niederlage bei Hertha BSC Berlin geäußert.

Frage: "Herr Marschall, der 1. FC Kaiserslautern hat in Berlin beim 0:3 eine katastrophale Leistung gezeigt. Was waren die Gründe dafür?"

Olaf Marschall: "Wir haben die Anfänge der beiden Halbzeiten regelrecht verschlafen. Sowohl im ersten Durchgang beim 1:0 durch Marcelinho als auch beim Doppelschlag nach der Pause waren wir nicht richtig auf dem Feld."

Frage: "Worin lag Ihrer Meinung nach die Ursache für die blamable Vorstellung?"

Marschall: "Wir haben viele Fehler gemacht, die Dir bestimmt nicht passieren, wenn Du unter den ersten vier Mannschaften in der Tabelle stehst. Sehr schlecht war unsere Zweikampf-Bilanz. Vor allem in der ersten Halbzeit, als die Mannschaft das Spiel nicht angenommen hat. Außerdem wurde viel zu wenig auf dem Feld gesprochen. Das müssen wir jetzt ändern."

Frage: "Glauben Sie nicht, dass sich die Diskussion um Trainer Michael Henke zuspitzt?"

Marschall: "Darüber braucht man nicht zu diskutieren. Die Mannschaft hat im Training gut gearbeitet und wurde bislang noch nicht für ihren Einsatz belohnt."

Frage: "Hatten Sie das Gefühl, dass Henke der Mannschaft von Außen helfen konnte?"

Marschall: "Ja, auf jeden Fall. Er hat alles versucht und in Torsten Reuter und Stefan Blank nach der Pause zwei neue Spieler gebracht. Was soll er noch machen? Kaum standen wir wieder auf dem Platz, da hieß es 0:3. Da war die Partie entschieden."

Frage: "Befürchten Sie jetzt nicht, dass der Druck auf Trainer und Mannschaft enorm anwächst?"

Marschall: "Ja, der Druck wird in der nächsten Woche enorm groß. Wir müssen jetzt das nächste Spiel gegen unseren Mitkonkurrenten 1. FC Nürnberg unbedingt gewinnen. Anders geht es nicht."

© SID

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