Fußball Bundesliga
Maue "Nullnummer" zwischen Mainz und Hamburg

Ohne Tore ist das Bundesliga-Spiel zwischen dem FSV Mainz 05 und dem Hamburger SV zu Ende gegangen. Nach dem 0:0 sind die Hausherren weiterhin Tabellenletzter, auch der HSV findet sich auf einem Abstiegsplatz wieder.

Die beiden Kellerkinder der Bundesliga haben ihre Talfahrt fortgesetzt: Tabellen-Schlusslicht FSV Mainz 05 und der Hamburger SV trennten sich am 13. Spieltag torlos. Damit verharren die Teams der die Kritik geratenen Trainer Jürgen Klopp und Thomas Doll als einzige der Eliteklasse mit einem mageren Saisonsieg auf einem Abstiegsplatz. Die Rheinhessen bauten sogar ihre Negativserie auf zwölf sieglose Spiele in Folge aus.

Die 20 300 Zuschauer im ausverkauften Bruchwegstadion sahen in der Anfangsphase eine von beiden Seiten sehr intensiv und aggressiv geführte Partie. Während die Gastgeber versuchten, die Hamburger schon in deren eigener Hälfte unter Druck zu setzen, hielt der HSV mit körperbetonten Aktionen dagegen. Als Folge dieser Spielweise blieben Torchancen zunächst Mangelware.

Nach den temporeichen ersten Minuten verflachte das Niveau. Immer häufiger schlichen sich bei beiden Teams Fehlpässe und Missverständnisse ein. Die lange Zeit der Erfolglosigkeit war den Akteuren Mitte der ersten Hälfte deutlich anzumerken. Während es beiden Mannschaften weitgehend gelang, den konstruktiven Spielaufbau des Gegners zu unterbinden, fehlte jegliche Kreativität in der Offensive.

Van der Vaart vergibt größte Gelegenheit

Bezeichnend für die Unsicherheit und Nervosität war die Entstehung der ersten echten Möglichkeit der Partie durch den Hamburger Kapitän Rafael van der Vaart (29.). Die vom freistehenden Niederländer vergebene Chance wurde durch einen katastrophalen Fehlpass des Mainzers Milorad Pekovic eingeleitet. Im Gegenzug sahen die Zuschauer die erste herausgespielte Möglichkeit der Begegnung, die aber weder Markus Feulner noch Imre Szabics zu einem erfolgreichen Abschluss brachten (30.).

Immerhin entwickelte sich im Anschluss an diese Szenen wieder eine intensivere Partie, die aber immer noch unter zahlreichen Unzulänglichkeiten litt. Die zwei besten Möglichkeiten kurz vor der Pause vergab HSV-Angreifer Boubacar Sanogo (38./43.).

Nach dem Seitenwechsel verstärkten die Gastgeber ihre Bemühungen im Spiel nach vorne und hatten durch Szabics die erste gute Chance des zweiten Abschnitts (50.). Danach entwickelte sich eine von großer Hektik geprägte Begegnung mit gefährlichen Szenen vor beiden Toren. In der 84. Minute klärte der Hamburger Piotr Trochowski auf der eigenen Torlinie einen Kopfball von Nikolce Noveski.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%