Fußball Bundesliga
Mehr als 40 Spieler fehlen zum Bundesliga-Start

Der Anspruch an der Spitze zu stehen gehört zum FC Bayern wie die das Oktoberfest zu München. Vor dem Start der Bundesliga-Saison 2008/09 aber führt der FC Bayern eine Tabelle an, auf die der Rekordmeister wenig Wert legt - nämlich die der Ausfälle.

Der Anspruch an der Spitze zu stehen gehört zum FC Bayern wie die das Oktoberfest zu München. Vor dem Start der Bundesliga-Saison 2008/09 aber führt der FC Bayern eine Tabelle an, auf die der Rekordmeister wenig Wert legt - nämlich die der Ausfälle. Gleich sieben Spieler - allen voran Torschützenkönig Luca Toni und Fußballer des Jahres Franck Ribery - stehen dem neuen Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann nicht zur Verfügung. Und das am Freitag (20.30 Uhr/live in der ARD) ausgerechnet gegen den Hamburger SV, der als einziger der 18 Klubs alle Mann an Bord meldet.

Insgesamt fehlen den Bundesligisten am 1. Spieltag mehr als 40 Spieler wegen Verletzungen oder Trainingsrückstand. Dazu kommen noch sechs Profis, die bei den Olympischen Spielen in Peking im Einsatz sind, mit oder ohne das Einverständnis ihrer Arbeitgeber.

Klinsmann: "Wir machen das Beste daraus"

Der Belgier Vincent Kompany ist am Mittwoch wieder aus Peking in Hamburg eingetroffen und stünde dem HSV somit in München zur Verfügung, allein hinter Timothee Atouba (Magen-Darm-Grippe) steht ein kleines Fragezeichen. Auf der anderen Seite fehlen den Münchnern beim Saisonauftaktspiel die Olympia-Teilnehmer Breno (Brasilien) und Jose Sosa (Argentinien), dazu noch neben den Superstars Ribery und Toni die ebenfalls verletzten Willy Sagnol, Martin Demichelis und Jörg Butt.

"Es wird so genommen, wie es ist. Wir machen das Beste daraus", sagte allerdings der neue Bayern-Coach Jürgen Klinsmann und will angesichts des erstklassigen Kaders des Rekordmeisters nicht jammern.

Farfan reiht sich in die Schalker Verletztenliste ein

Einen der prominentesten Verletzten beklagt seit dem Champions-League-Spiel am Mittwochabend gegen Atletico Madrid (1:0) Schalke 04. Stürmer Jefferson Farfan, mit zehn Mill. Euro Ablöse der teuerste Einkauf der Vereinsgeschichte, fällt mit nach einer Schultereckgelenksprengung zweiten Grades rund vier Wochen aus und reiht sich in der königsblauen Verletztenliste neben Torhüter Manuel Neuer und Mladen Krstajic ein. Zudem ist der Brasilianer Rafinha wie auch sein Bremer Landsmann Diego noch in Peking.

Sogar zwei Olympia-Fahrer (Solomon Okoronkwo und Gojko Kacar) und dazu in Arne Friedrich, Pal Dardai, Christian Fiedler und Lucio gleich vier teilweise Langzeit-Verletzte muss Trainer Lucien Favre bei Hertha BSC Berlin ersetzen. Auf insgesamt fünf Ausfälle kommt Bayer Leverkusen, wo Torhüter Rene Adler am Freitag wegen einer Schulterprellung kurzfristig für den Saisonauftakt gegen Borussia Dortmund passen musste.

Frankfurter fehlen vier Spieler - Lazarett lichtet sich trotzdem

Wobei Eintracht-Coach Friedhelm Funkel sogar durchatmet, dass nur noch vier Spieler fehlen, nachdem die Ausfallliste vor wenigen Tagen noch viel länger war. "Ich bin froh, dass ich zum Saisonstart die meisten Spieler wieder im Kader habe", sagte Funkel.

Vorerst verzichten auf sein Bundesliga-Comeback muss noch der Stuttgarter Neuzugang Khalid Boulahrouz wegen einer Sprunggelenk-Verletzung, sein Debüt verschieben muss Hoffenheims brasilianischer Neuzugang Wellington. Der Fünf-Millionen-Einkauf zog sich im Training einen Muskelfaserriss zu. Noch nicht wieder fit nach seiner schweren Knieverletzung von der EM ist Dortmunds Schweizer Nationalstürmer Alexander Frei.

© SID

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