Fußball Bundesliga
Merk fehlt zum Bundesliga-Auftakt

Wenn die Bundesliga in rund zwei Wochen in ihre 44. Saison startet, wird Schiedsrichter Markus Merk nicht mit von der Partie sein. Der Otterbacher erholt sich noch von der für ihn enttäuschenden Weltmeisterschaft.

Ohne Deutschlands besten Schiedsrichter startet die Bundesliga in ihre 44. Saison. Markus Merk (Otterbach) wird nach der für ihn als Referee enttäuschenden WM am Sonntag vier Wochen in den Urlaub fahren und damit vorerst keine Spiele leiten. Das gab der Schiedsrichterausschuss-Vorsitzende Volker Roth (Salzgitter) überraschend am Rande des DFB-Schiedsrichterlehrgangs im Nordschwarzwald bekannt.

"Es hat sehr an seinen Nerven gezerrt, nicht für ein Achtel- oder Viertelfinale nominiert zu werden. Markus Merk will nach der WM erst einmal Abstand gewinnen, deshalb macht er ab Sonntag vier Wochen Urlaub. Ich kann das durchaus nachvollziehen", sagte der Vorsitzende der Uefa-Schiedsrichterkomission am Samstag in Altensteig-Wart, wo seit Freitag 19 Erst- und 20 Zweitliga-Referees ihren Sommerlehrgang absolvieren.

Fitnesskriterien nicht erfüllt

Neben Merk werden nach aktuellem Stand auch die ursprünglich für die zweite Liga vorgesehenen Michael Sahler (Mutterstadt), Andre Stachowiak (Duisburg) und Ralf Brombacher (Kandern) zum Saisonbeginn fehlen. Sahler zog sich eine Kapselverletzung zu, Brombacher und Stachowiak erfüllten bei starker Hitze am Freitag die Fitnesskriterien nicht. "In drei Wochen sollten sie aber fit sein. Dann können die drei den Test noch einmal machen", sagte Manfred Ammerell vom DFB-Schiedsrichterausschuss.

Einen Schwerpunkt beim Lehrgang bildete der Umgang mit den in der vergangenen Saison immer häufiger auftretenden Ellbogenchecks im Luftzweikampf. Absichtliches Schlagen mit dem Ellbogen wird in der kommenden Spielzeit mit Rot geahndet, selbst das einfache Hochnehmen der Arme beim Zweikampf soll bereits abgepfiffen werden. "Seit die Attacke von hinten in die Beine mit Rot bestraft wird, sehen wir kaum noch solche Fouls. Auch die Rudelbildung hat stark abgenommen. Deshalb versprechen wir uns von dem härteren Vorgehen bei Ellbogenchecks eine fairere Spielweise in der Bundesliga", sagte Amerell.

© SID

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