Fußball Bundesliga
Mertesacker beim Nordderby noch Tribünengast

Als Zuschauer verfolgt der verletzte Neu-Bremer Per Mertesacker das Duell zwischen Werder und den Ex-Kollegen von Hannover 96. "Ein bisschen werden schon zwei Herzen in meiner Brust schlagen", so der 21-Jährige.

Von der Tribüne aus wird Per Mertesacker das Duell zwischen seinem ehemaligen und seinem jetzigen Arbeitgeber verfolgen. Der 21-jährige Neu-Bremer ist beim Gastspiel von Werder bei Hannover 96 heute (17.00 Uhr/live bei arena) nach einer Verletzung nicht mit von der Partie.

"Ein bisschen werden schon zwei Herzen in meiner Brust schlagen", bekennt der Innenverteidiger, der nach einer Operation an der Ferse wohl erst im September erstmals das Trikot der Hanseaten überstreifen kann. So zumindest bleibt ihm das direkte sportliche Duell mit seinen alten Teamkollegen diesmal noch erspart.

Fahrenhorst gegen Ex-Kollegen von Beginn an dabei

Der Abwehrspieler muss noch im Wartestand verharren, der Ex-Bremer Frank Fahrenhorst hingegen, im Paket und nicht ganz freiwillig von der Weser an die Leine gewechselt, ist mächtig heiß auf sein Debüt in den Reihen der Niedersachsen: "Ein bisschen fehlt noch die Spritzigkeit, aber ich werde in guter Verfassung sein." Daran zweifelt auch Trainer Peter Neururer nicht, der seinen schon zu gemeinsamen Bochumer Zeiten geschätzten Defensivakteur von Beginn an einsetzen wird.

Seit 34 Jahren haben die Bremer in Hannover nicht mehr verloren, dennoch reisen sie mit einer Niederlage im Gepäck in die AWD-Arena. Gemäß eines Beschlusses der 10. Kammer des Verwaltungsgerichts Hannover darf der Champions-League-Teilnehmer auf den Trikots nicht für seinen Hauptsponsor "betandwin" werben. Zumindest in Niedersachsen ist dies nun so, in der Hansestadt hingegen hat das zuständige Gericht die Werbung für zulässig erklärt, zumindest bei Heimspielen muss der SV Werder also diesbezüglich bis auf Weiteres keine Schwierigkeiten befürchten.

Hoeneß: "Vom Rhythmus her weiter als unser Gegner"

Weit unproblematischer gestaltet sich für Hertha BSC Berlin die Zusammenarbeit mit dem neuen Hauptsponsor "Deutsche Bahn", sportlich hingegen quälten sich die Schützlinge von Trainer Falko Götz bislang im UI-Cup von Spiel zu Spiel, im Liga-Pokal war schon nach der ersten Runde Endstation. "Dennoch glaube ich, dass wir vom Rhythmus her weiter sind als unser Gegner", formuliert Manager Dieter Hoeneß vor dem Punktspielauftakt heute (17.00 Uhr/live bei arena) beim VfL Wolfsburg.

Bei den Niedersachsen brennt Alexander Madlung darauf, seinen Ex-Teamkollegen zu zeigen, was sie an ihm verloren haben. Im Hertha-Dress zumeist nur Reservist, hat sich der 24-Jährige unter Trainer Klaus Augenthaler in die VfL-Stammformation gekämpft. Und für seinen Coach ist Madlung sogar ein Kandidat für höhere Aufgaben: "Er ist nicht schlechter als Mertesacker, Metzelder oder Huth."

© SID

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