Fußball Bundesliga
Meyer bemängelt Einstellung seiner Spieler

Beim 1. FC Nürnberg schrillen in dieser Saison die Alarmglocken. Der "Club" hat unter der Woche ein Testspiel gegen Fürth mit 1:3 verloren. Grund genug für Trainer Hans Meyer, seine Spieler hart ins Gericht zu nehmen.

Das lässt Hans Meyer nicht auf sich sitzen. Der Trainer des Bundesligisten 1. FC Nürnberg hat seine Spieler nach der 1:3-Testspielpleite gegen den Zweitligisten Spvgg Greuther Fürth harsch kritisiert. Vor allem die Stammspieler aus der vergangenen Saison nimmt Meyer in die Mangel. Er habe kein Verständnis dafür, dass die ehemaligen Leistungsträger in dieser Spielzeit "einfach keine Verfassung finden", sagte Meyer dem Spartensender DSF. Nürnberg ist nach einem enttäuschenden Start mit nur einem Sieg in neun Spielen Vorletzter in der Bundesliga.

Kritik an der Einstellung

Meyer erklärte den Niedergang des letztjährigen Sechsten mit der Verletztenmisere, aber auch mit mangelnder Einstellung einiger Spieler. Das Testspiel gegen den Lokalrivalen sei für "Glauber, Engelhardt oder auch Beauchamp eine richtige Möglichkeit gewesen, sich mal zu zeigen", doch keiner der Genannten habe die Chance genutzt.

Allerdings ließ Meyer auch an den Ersatzspielern kein gutes Haar. Es sei gegen Fürth "noch einmal eindrucksvoll bestätigt worden, dass unsere zweite Reihe alles andere als Druck auf die Spieler ausübt", die zum engeren Kreis gehörten: "Es bedrückt mich die Erkenntnis, dass unser Anschlusskader, der eigentlich dahinter schieben müsste, so desolat auftritt."

Er sehe sich deshalb gezwungen, nun junge Spieler noch mehr in den Vordergrund zu schieben, schließlich habe der Club "jetzt eine ganze Menge von wichtigen Spielen vor der Nase". Bestrafen will der 64-Jährige seine schwächelnde Truppe aber nicht. "Das hat noch nie geholfen", sagte er.

Meyer sitzt fest im Sattel

Obwohl die Situation "ernster ist als viele glauben" (Meyer) muss der Coach nicht um seinen Job fürchten. "Über den Trainer brauchen wir nicht zu reden, der ist kein Thema", stellte Präsident Michael A. Roth im Fachmagazin kicker unmissverständlich klar.

© SID

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