Fußball Bundesliga
Meyer will rasche Entscheidung im "Fall Kießling"

Die Diskussion über die Zukunft von U21-Nationalspieler Stefan Kießling (1. FC Nürnberg) soll nach Wunsch von FCN-Coach Hans Meyer schnellstmöglich beendet werden. Für einen Wechsel hätte Meyer sogar Verständnis.

Der 1. FC Nürnberg kämpft um den Verbleib von U21-Nationalspieler Stefan Kießling. Der Angreifer hat durch gute Leistungen vermehrt auf sich aufmerksam gemacht. Trainer Hans Meyer fordert nun ein schnelles Ende der Spekulationen um den Stürmer. "Ich habe großes Interesse daran, dass das schnellstmöglich vom Tisch ist - egal in welcher Form", sagte der 63 Jahre alte Fußball-Lehrer in einem Interview mit dem Fachblatt kicker. Der U21-Nationalspieler wird vor allem von Liga-Konkurrent Bayer Leverkusen umworben.

Meyer äußerte jedoch Verständnis für einen möglichen Wechsel des 21-Jährigen und nimmt dabei auch die Vereinsführung in Schutz. Wenn Kritik aufkomme, dass der "Club" ein hochtalentiertes Eigengewächs verkaufe, ziehe man "das Pferd von der total falschen Richtung" her auf.

"Will der Verein den Spieler denn unbedingt verkaufen? Oder kann es nicht sein, dass der Spieler sich verbessern will, um seine Chance auf die Nationalmannschaft zu erhöhen? Noch dazu, wenn er ein Vielfaches mehr verdienen kann", sagte Meyer. Die Realität gebiete es, eine Lösung zu finden, die dem Verein und dem Jungen gerecht werde. Darüber hinaus habe er bislang nicht den Eindruck, dass das Thema den Stürmer belaste.

Mit dem bisherigen Abschneiden der Mannschaft unter seiner Regie zeigte sich Meyer ebenfalls sehr zufrieden. "Dass wir so gut punkten, damit war nicht zu rechnen." Seinen eigenen Anteil an den bislang sieben Punkten aus vier Spielen bezeichnete er jedoch als "überschätzt". Die Chancen auf den Klassenerhalt seien seiner Ansicht nach nun auf 50:50 gestiegen. Anfangs hätten sie bei 25:75 gelegen.

© SID

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