Fußball Bundesliga: Nada bittet Profis zur Dopingkontrolle

Fußball Bundesliga
Nada bittet Profis zur Dopingkontrolle

Die Nationale Anti-Doping-Agentur Nada kontrollierte am vergangenen Wochenende mehrere Bundesligisten. Die Aktion ist die Folge einer im November 2007 zwischen der DFL und der Nada abgeschlossenen Vereinbarung.

Die Bundesligisten Werder Bremen, Schalke 04, Bayer Leverkusen und Karlsruher SC haben am Wochenende im Trainingslager an der türkischen Riviera überraschenden Besuch bekommen. Die Nationale Anti-Doping-Agentur Nada führte gleich bei mehreren Profis unangemeldete Trainingskontrollen durch.

Eine Nada-Sprecherin bestätigte einen entsprechenden Bericht des Kölner Express. So gehörten unter anderem Nationalspieler wie Tim Borowski (Bremen), Gerald Asamoah (Schalke) oder Bernd Schneider (Leverkusen) zu den rund 20 per Los ermittelten Spielern, die eine Urinprobe abgeben mussten.

Diese Tests sind die Folge eines Abkommens zwischen der Nada und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB). Mitte November wurde vereinbart, die Zahl der Kontrollen auf 560 zu steigern. Seitdem sind auch unangemeldete Kontrollen erlaubt.

"Trainingskontrollen in Bremen hatten wir schon öfter. Aber im Ausland sind die Tests neu", sagte Bremens Mannschaftsarzt Götz Dimanski dem Express. Dies bezieht sich allerdings nur auf die Vereinsebene. Die Nationalspieler mussten sich bereits im Vorbereitungs-Trainingslager für die WM 2006 am Genfer See Trainingskontrollen unterziehen.

Ob für den Winter weitere Tests vorgesehen sind, verriet die Nada nicht.

© SID

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