Fußball Bundesliga
Nerlinger erhöht den Druck auf van Gaal

Bayerns Sportdirektor Christian Nerlinger erwartet von Trainer Louis van Gaal, dass der Abstand des Rekordmeisters zur Tabellenspitze an den kommenden Spieltagen verringert wird.

Nach dem durchwachsenen Start des FC Bayern München in der Bundesliga übt Sportdirektor Christian Nerlinger sanften Druck auf Trainer Louis van Gaal aus. "Wir machen unser Urteil nicht von einem Spiel abhängig", sagte der 36 Jahre alte ehemalige Profi mit Blick auf die anstehende Partie des deutschen Rekordmeisters am Samstag beim SC Freiburg, ergänzte aber in einem kicker-Interview auch die Forderung: "Ein Prozess darf kurzfristigen Erfolg nicht ausschließen. Das ist ein Grundprinzip des FC Bayern, wir haben absolute Leistungsprinzipien."

Gegen Freiburg sowie anschließend gegen Eintracht Frankfurt, den VfB Stuttgart und Schalke 04 müsse der FC Bayern "ausreichend Punkte holen", um den Rückstand auf die Tabellenspitze von derzeit acht Punkten zu verringern, betonte Nerlinger. "Ich hoffe, dass wir mit van Gaal langfristig zusammenarbeiten können, weil ich glaube, dass wir damit den sportliche Bereich auf ein sehr stabiles Niveau heben. Aber wir brauchen kurzfristigen Erfolg, das bedeutet, wir brauchen ab sofort Ergebnisse und sollten Meister werden. Wir müssen jetzt punkten", sagte der Sportdirektor.

Weitere "Toptransfers" in der Zukunft

Die bisherigen Saisonleistungen schätzt Nerlinger je nach Blickwinkel unterschiedlich ein. "Von außen betrachtet, ist die Situation in der Champions League zufriedenstellend, in der Liga nicht. Intern gesehen, bin ich hochzufrieden mit der Arbeit." Doch der Sportdirektor, der van Gaal eine ausgezeichnete Führung der Mannschaft bescheinigt, machte noch einmal deutlich, dass er Raum für Verbesserungen beim derzeitigen Tabellenachten sieht: "Prozess und Entwicklung schließen sich nicht aus und dürfen sich nicht ausschließen."

Für die Zukunft will Nerlinger weitere "Toptransfers" tätigen. "Große Spieler, je nach Möglichkeit", sollten kommen, erklärte er, "wir haben die Voraussetzungen für Topleute". Daneben will der ehemalige Nationalspieler "viel mit dem Nachwuchs abdecken". Thomas Müller und Holger Badstuber hätten ihr Möglichkeiten "super wahrgenommen".

© SID

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