Fußball Bundesliga
Neues KSC-Stadion rückt in weite Ferne

Der Karlsruher SC und die Stadt Karlsruhe haben die Dissonanzen wegen der Finanzierung des neuen Stadions nicht beilegen können. "Ich sehe nicht, dass wir die Vorschläge akzeptieren können", sagte KSC-Präsident Raase.

Bundesliga-Aufsteiger Karlsruher SC und die Stadt Karlsruhe sind in der Frage der Stadion-Finanzierung weiter auseinander gerückt. "Ich sehe derzeit nicht, dass wir die Vorschläge akzeptieren können", sagte KSC-Präsident Hubert Raase in der Rhein-Neckar-Zeitung zu den jüngsten Vorstößen von Oberbürgermeister Heinz Fenrich (CDU).

Das Wildparkstadion soll für 58 Mill. Euro in eine reine Fußball-Arena umgebaut werden. Allerdings erscheint der für Mai 2008 geplante Umbaubeginn auch wegen der jüngsten Dissonanzen gefährdet. Die Stadt will den KSC offenbar stärker an den laufenden Kosten beteiligen und außerdem in gesteigertem Maße an der Stadionvermarktung profitieren.

Kommune und Klub hatten sich bereits über eine Festmiete in Höhe von 1,75 Mill. Euro pro Saison mit einer Laufzeit von 25 Jahren geeinigt. Offen ist dagegen noch die Übernahme der Deckungskosten von 800 000 Euro jährlich. Irritiert hatte die Vorstandscrew des Bundesligisten Anfang der Woche im Trainingslager in Baiersbronn-Tonbach zur Kenntnis genommen, dass OB Fenrich zum Thema Stadion völlig überraschend und ohne Beteiligung von KSC-Vertretern eine Pressekonferenz im Rathaus anberaumt hatte.

© SID

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