Fußball Bundesliga
Nordderby im Weserstadion um Rang zwei

Zum Abschluss der Hinrunde gibt es im Weserstadion nochmal ein echtes Topspiel. Der Tabellendritte Werder Bremen empfängt den Zweiten Hamburger SV. Zudem tritt der 1. FC Nürnberg bei Hertha BSC Berlin an.

Der Regisseur der Bundesliga-Hinrunde hat sich für den letzten Spieltag vor dem Winter etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Im Weserstadion treffen heute Abend (17.30 Uhr/live bei Premiere) Werder Bremen und der Hamburger SV im Nordgipfel aufeinander. Für beide Mannschaften geht es darum, auf dem zweiten Tabellenplatz zu überwintern. Im zweiten Spiel des Abends feiert Hans Meyer mit dem 1. FC Nürnberg ein Wiedersehen mit seinem alten Verein. Der "Club" kämpft bei Hertha BSC Berlin um wichtige Punkte gegen den Abstieg.

"Wir haben auswärts noch nicht verloren und fahren völlig entspannt und mit großem Selbstvertrauen nach Bremen", meint HSV-Coach Thomas Doll, Bremens Sportdirektor Klaus Allofs kontert: "Wir haben eine starke Heimbilanz und bei unserem Torverhältnis steht ganz vorn eine 45. Das sagt doch viel aus."

Bester Sturm trifft auf stärkste Abwehr

Der beste Sturm der Liga, angeführt von Torjäger Miroslav Klose, trifft jedoch auf die stärkste Hintermannschaft, die in 16 Spielen nur acht Gegentore kassierte. Besonders bemerkenswert: Nie gab es in einem Punktspiel mehr als einen Gegentreffer.

Doch Abwehrchef und Mannschaftskapitän Daniel van Buyten weiß, dass seinem Team die wohl härteste Bewährungsprobe der Vorrunde bevorsteht: "Wir liegen sehr eng beieinander, die Tagesform wird entscheiden."

Personell ist die Situation hüben wie drüben durchaus vergleichbar, mit Rafael van der Vaart beim HSV und Tim Borowski bei Werder steht jeweils ein wichtiger Leistungsträger im Mittelfeld verletzungsbedingt nicht nur Verfügung. Zudem müssen die Bremer auch noch auf Christian Schulz (Prellung des Wadenbeinkopfes) verzichten.

Lange Verletztenliste bei Hertha

Weit ärgere Besetzungssorgen plagen Berlins Trainer Falko Götz vor der zeitgleichen Partie gegen den 1. FC Nürnberg. Mit Josip Simunic und Dick van Burik fällt die komplette Innenverteidigung ebenso aus wie der gesperrte Mittelfeldstar Marcelinho. Bei den fränkischen Gästen, die mit dem ehemaligen Hertha-Coach Hans Meyer in die Hauptstadt reisen, fehlt U21-Nationalspieler Stefan Kießling wegen der fünften Gelben Karte.

"Dass Hans Meyer meine Mannschaft sehr gut kennt, darauf werde ich vorbereitet sein", kündigt Götz selbstsicher an. Sein Trainerkollege weiß jedenfalls ganz genau, dass es extrem schwierig sein dürfte, im Olympiastadion den dritten Auswärtssieg hintereinander zu landen: "Hertha hat da eine höhere Qualität."

© SID

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