Fußball Bundesliga
Noveski trifft dreifach - Mainz spielt 2:2

Nikolce Noveski war beim 2:2 von Mainz 05 gegen Eintracht Frankfurt der "Mann des Tages". Der Abwehrspieler erzielte drei Tore - traf dabei aber zweimal ins eigene Netz. Petr Ruman sorgte spät für den Ausgleich des FSV.

Petr Ruman hat dem FSV Mainz mit seinem Treffer in der 89. Minute zum 2:2 (0:2) im Rhein-Main-Derby gegen Eintracht Frankfurt einen verdienten Punkt gerettet. Vor allem beim Mainzer "Unglücksraben" Nikolce Noveski herrschte am Ende Erleichterung. Dem Mazedonier waren binnen der Rekordzeit von vier Minuten (3. und 6.) zwei Eigentore unterlaufen und hatten damit sein Team vermeintlich auf die Verliererstraße gebracht. Immerhin brachte Noveski mit dem Anschlusstreffer (71.) die Gastgeber wieder ins Spiel, ehe Ruman der erlösende Ausgleich gelang.

Noveskis Albtraum

Vor 20 300 Zuschauern im seit Wochen ausverkauften Bruchweg-Stadion erlebte FSV-Innenverteidiger Noveski seinen ganz persönlichen Albtraum. Bereits in der dritten Minute fälschte der mazedonische Nationalspieler einen Eckball von Frankfurts überragendem Stürmer Francisco Copado unglücklich ins eigene Tor ab. Nur rund 180 Sekunden später lenkte wiederum der 26-Jährige einen beherzten Schuss von Patrick Ochs unhaltbar für FSV-Keeper Dimo Wache ins eigene Gehäuse. Zwei Eigentore binnen so kurzer Zeit waren zuvor noch keinem Bundesliga-Spieler "geglückt".

Von dem frühen Schock erholten sich die Gastgeber lange nicht und waren gegen die aggressiv sowie nach den vorherigen Erfolgserlebnissen selbstbewusst auftretenden Gäste zunächst chancenlos. Auch ohne den kurzfristig ausgefallenen "Abräumer" Chris (Grippe) erwies sich die Eintracht zumindest in der ersten Halbzeit als spielerisch reifere Mannschaft. Vor allem der nach einer Adduktorenverletzung in die Viererkette zurückgekehrte Marko Rehmer zeigte vor den Augen von Bundestrainer-Assistent Joachim Löw eine exzellente Leistung.

Allerdings ging die Funkel-Elf mit ihren Torchancen geradezu schlampig um, allein Stürmer Ioannis Amanatidis vergab beste Möglichkeiten (19. und 52.). Nach dem Wechsel forcierten die Mainzer das Tempo, hatten aber bei Gelegenheiten für Fabian Gerber (58.) und Antonio da Silva (66.) zunächst Pech. Die Frankfurter kamen in der zweiten Halbzeit kaum mehr aus der eigenen Hälfte heraus, während der FSV sich klar steigerte und sich den Punkt redlich verdiente.

© SID

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