Fußball Bundesliga
Nürnberg befreit sich aus Abstiegszone

Der 1. FC Nürnberg hat sich am 16. Spieltag aus der Abstiegszone befreit. Nach dem 2:1 (1:0)-Sieg gegen Hertha BSC Berlin stehen die Franken auf Rang 14. Berlin hingegen rutscht näher Richtung Tabellenkeller.

Der 1. FC Nürnberg hat seinen Europacup-Fluch besiegt und erstmals seit dem elften Spieltag die Abstiegsränge in der Bundesliga verlassen. Der Club gewann fünf Tage nach dem 2:1 gegen AZ Alkmaar im Uefa-Pokal auch in der Liga gegen Hertha BSC Berlin verdient mit 2:1 (2:0) und setzte seinen Aufwärtstrend fort. Dagegen stürzte die Hertha nach einer lange Zeit indiskutablen Leistung und der bereits siebten Auswärtspleite der Saison immer weiter ab.

Vor 41 490 Zuschauern konnte Nürnberg den Elan vom Alkmaar-Spiel mitnehmen und ging schon in der fünften Minute durch Angelos Charisteas in Führung. In der 39. Minute sorgte Zvjezdan Misimovic für das 2:0 der Franken, die zuvor jeweils nach ihren Uefa-Cup-Spielen in der Bundesliga verloren hatten. Das 2:1 für die schwachen Berliner erzielte in der 65. Minute Fabian Lustenberger.

Nürnberg konnte phasenweise an die starken Leistungen der vergangenen Saison anknüpfen, am Ende ließen allerdings die Kräfte nach. Dagegen blieben die Berliner bei ihrer dritten Niederlage in Folge fast alles schuldig. Von Beginn an waren die Gäste in puncto Einsatz und spielerischer Klasse dem Team von Trainer Hans Meyer unterlegen. Diese Schwächen nutzte der neunmalige deutsche Meister aus, versäumte es aber, noch mehr Tore zu erzielen.

Als treffsicher erwies sich jedoch Charisteas bei seinem dritten Bundesligator. Nach schönem Pass von Dominik Reinhardt ließ der Grieche Hertha-Keeper Jaroslav Drobny aus kurzer Distanz keine Abwehrmöglichkeit. Die Berliner Hintermannschaft sah dabei allerdings wie anschließend beim 2:0 durch eine Direktabnahme von Misimovic gar nicht gut aus.

Nach dem Wechsel stellte Hertha-Trainer Lucien Favre seine Mannschaft um. Das Spiel machte jedoch weiter Nürnberg. Allerdings agierten die Gastgeber vor dem Strafraum oft zu umständlich. Völlig überraschend fiel in dieser Phase der Anschlusstreffer der Hertha durch Lustenberger, der eine der wenigen Unachtsamkeiten in der Nürnberger Defensive ausnutzen konnte.

© SID

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