Fußball Bundesliga
Nürnberg landet wichtigen Heimsieg

Einen ganz wichtigen Heimsieg im Kampf gegen den Abstieg landete der 1. FC Nürnberg: Im Frankenstadion behielt das Team von Hans Meyer mit 1:0 gegen den VfL Wolfsburg die Oberhand.

Die eklatante Auswärtsschwäche des Bundesligisten VfL Wolfsburg hält an: Beim 1. FC Nürnberg unterlag die Mannschaft von Klaus Augenthaler 0:1 (0:1) und verlor damit bereits das siebte Gastspiel in Folge. Damit stellten die Niedersachsen den Klub-Negativrekord ein und stecken mehr denn je im Abstiegskampf. Für Augenthaler war es die zweite Pleite bei einem Ex-Klub in Folge nach dem 0:4 in Leverkusen.

Die Nürnberger Mannschaft von Trainer Hans Meyer hingegen konnte dank des Treffers von Iwan Sajenko (16.) nach zwei Niederlagen in Folge wieder einen Dreier verbuchen und verschaffte sich dadurch etwas Luft im Abstiegskampf.

Vor der Saisonminuskulisse von 16 954 Zuschauern im Frankenstadion entwickelte sich eine offene Partie, in der sich die Gastgeber leichte Vorteile erarbeiten konnten. Großchancen blieben in der Anfangsphase jedoch Mangelware. Bei beiden Mannschaften machte sich das Fehlen der besten Torjäger bemerkbar. Meyer musste auf Stefan Kießling wegen einer eitrigen Mandelentzündung verzichten, bei den Gästen fehlte der in dieser Saison bereits elf Mal erfolgreiche Stürmer Diego Klimowicz (fünfte Gelbe Karte).

Mit zunehmender Spielzeit wurde die überlegenheit des "Club" jedoch deutlicher. Logische Folge war in der 16. Minute das Führungstor von Sajenko, der nach einem Pass von Abwehrchef und Kapitän Mario Cantaluppi und einer schönen Hereingabe von Dominik Reinhardt aus kurzer Distanz völlig freistehend vollendete.

Nach dem Rückstand verstärkte Wolfsburg die Offensivbemühungen und hätte durch Mike Hanke in der 20. Minute beinahe den Ausgleich erzielt. Der Stürmer traf mit seinem strammen Rechtsschuss aus 25 Metern jedoch nur den Pfosten.

Auch wenn die Nürnberger nun nur noch sporadisch für gefährliche Szenen vor dem Gäste-Tor sorgen konnten, zeigten sie doch das gefälligere Kombinationsspiel und ließen den VfL kaum zur Entfaltung kommen. Einzig ein Fehler von Torwart Raphael Schäfer nach einem harmlosen Rückpass hätte Wolfsburg in der 33. Minute fast den Ausgleich beschert, doch Lewan Zkitischwili konnte die unfreiwillige Vorlage nicht nutzen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte kehrten beide Mannschaften unverändert zurück. Auch in der Spielweise änderte sich wenig, Nürnberg kontrollierte weitgehend das Geschehen, Wolfsburg bemühte sich, blieb aber harmlos. Robert Vittek hätte bereits in der 52. Minute für die Vorentscheidung sorgen können, verzog aber von der Strafraumgrenze knapp. Kevin Hofland scheiterte mit einem Freistoß aus fast 30 Metern an Schäfer (54.).

© SID

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