Fußball Bundesliga
Nullnummer in Bielefeld

Am 27. Bundesliga-Spieltag haben sich die Tabellennachbarn Bielefeld und Nürnberg mit einem 0:0-Unentschieden getrennt. Die Gastgeber liegen mit 31 Punkten auf dem zwölften Rang, die Gäste sind punktgleich Elfter.

Arminia Bielefeld und der 1. FC Nürnberg haben im Abstiegskampf der Bundesliga den erhofften Befreiungsschlag verpasst. Die Tabellennachbarn trennten sich am 27. Spieltag 0:0 und müssen damit weiter um den Klassenerhalt zittern. Während die Ostwestfalen nach zuvor drei Heimsiegen in Serie erstmals wieder Punkte auf der "Alm" abgeben mussten, ist der "Club" bereits seit vier Spielen ohne Niederlage.

In einer nur in der zweiten Halbzeit ansehnlichen Partie hatte Berlin-Rückkehrer Artur Wichniarek die beste Gelegenheit zum Siegtreffer für die Gastgeber. Der Pole scheiterte denkbar knapp an Torhüter Raphael Schäfer und dem Innenpfosten (52.).

Nach dem ersten Unentschieden im achten Aufeinandertreffen beider Teams in Bielefeld verbesserten sich die Kontrahenten in der Tabelle um jeweils einen Platz. Sowohl die Arminia als auch die Franken überflügelten mit nun 31 Punkten die Frankfurter Eintracht (30), die auf Rang 13 abrutschte.

Vor 19 717 Zuschauern konnte Arminia-Coach Thomas von Heesen erstmals wieder auf Wichniarek setzen, der nach auskuriertem Muskelfaserriss mit dem Südafrikaner Sibusiso Zuma das Bielefelder Sturmduo bildete. Zudem rückte Ioannis Masmanidis für Marco Küntzel in die Anfangself. Bei den Gästen musste U21-Nationalstürmer Stefan Kießling nach seiner Mandel-Operation zunächst erneut auf der Bank Platz nehmen.

Die Gastgeber, die das bereits verloren geglaubte Hinspiel (2:3) in den Schlussminuten noch zu ihren Gunsten gedreht hatten, erwischten den deutlich besseren Start. Nach fünf Minuten verfehlte Zuma das "Club"-Tor aus neun Metern nur knapp. Wenig später verwertete erneut Zuma eine scharfe Hereingabe von Masmanidis per Flugkopfball. Der Ball strich um Zentimeter am linken Pfosten vorbei.

Während die Arminia auch in der Folgezeit weiter engagiert nach vorne spielte, enttäuschen die Gäste in der ersten Hälfte auf der ganzen Linie und erarbeiteten sich keinerlei Torchancen. Auch Stürmerstar Robert Vittek, der mit acht Treffern in den vergangenen drei Spielen beinah im Alleingang für den Nürnberger Aufschwung gesorgt hatte, konnte dem lahmenden Offensivspiel keine Impulse geben.

In der zweiten Halbzeit gewann das Spiel deutlich an Klasse. In der 47. Minute tauchte der neunmalige deutsche Meister zum erstenmal gefährlich im Strafraum der Ostwestfalen auf. Markus Schroth schoss aus halbrechter Position jedoch über die Querlatte. Fünf Minuten später lenkte Schäfer Wichniareks strammen Flachschuss aus 20 Metern mit den Fingerspitzen noch an den Innenpfosten. Von dort prallte der Ball nicht ins Tor, sondern ins Feld zurück. Fünf Minuten vor Schluss war es der Bielefelder Radomir Dalovic, der einen Seitfallzieher knapp über das Tor setzte.

© SID

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