Fußball Bundesliga
Nullnummer zwischen Frankfurt und Mainz

Im Kampf um den Klassenerhalt ist am 30. Spieltag weder dem Heimteam Eintracht Frankfurt noch den Gästen aus Mainz ein Befreiungsschlag gelungen. Beide Mannschaften trennen sich 0:0-Unentschieden.

Vier Tage nach dem Einzug ins Finale haben die Pokal-Helden von Eintracht Frankfurt im Abstiegskampf der Bundesliga einen Befreiungsschlag verpasst. Am 30. Spieltag kam die Eintracht im Derby gegen den FSV Mainz 05 nicht über ein 0:0 hinaus und muss bei nur einem Sieg in der Rückrunde ebenso weiter um den Klassenerhalt zittern wie die seit drei Partien sieglosen Mainzer.

Die 50 000 Zuschauer in der ausverkauften Frankfurter WM-Arena sahen ein ausgeglichenes Nachbarschafts-Duell. Mit dem Rückenwind des 1:0 am vergangenen Dienstag im Pokal-Halbfinale gegen Arminia Bielefeld erwischte die Frankfurter Notelf den besseren Start. Die Gastgeber, die ohne ihren Kapitän Jermaine Jones, den Brasilianer Chris, Ex-Nationalspieler Marko Rehmer (alle verletzt) und den rot-gesperrten Benjamin Köhler auskommen mussten, begannen laufstark und setzten die Mainzer unter Druck. Doch Alexander Meier (8.) und Du-Ri Cha (14.) verfehlten mit ihren Schüssen das Tor.

Der FSV wurde nach einer Viertelstunde stärker. Ein Kopfballtor von Innenverteidiger Nikolce Noveski, dem im Hinspiel zwei Eigentore unterlaufen waren, erkannte Schiedsrichter Knut Kircher (Rottenburg) wegen Abseits nicht an (20.). Christof Babatz (42.) traf mit einem Schuss aus 20 Metern die Latte. Zudem war Eintracht-Stürmer Ioannis Amanatidis, der im Pokalspiel das entscheidende Tor erzielt hatte, beim Mainzer Nationalmannschaftsanwärter Manuel Friedrich gut aufgehoben. Amanatidis konnte sich in der ersten Halbzeit nur einmal in Szene setzen, scheiterte aber an FSV-Keeper Christian Wetklo (41.).

Eintracht-Coach Friedhelm Funkel hatte seine Startelf im Vergleich zum Spiel gegen Bielefeld verändert. Für Köhler und den schwachen Markus Weissenberger rückten der zuletzt gesperrte Schweizer Christoph Spycher und Daniyel Cimen in die Anfangsformation. Bei den Mainzern musste Trainer Jürgen Klopp auf seinen in Frankfurt wohnenden Top-Torjäger Michael Thurk (Gelb-Sperre) verzichten. Dafür war der wiedergenesene Mohamed Zidan wieder mit dabei. Auch Spielmacher Antonio da Silva, dessen Einsatz wegen einer Grippe fraglich war, spielte von Beginn an.

Nach dem Seitenwechsel verflachte das Niveau immer mehr. Amanatidis (52.) setzte einen Kopfball knapp neben das Tor. Zwei Minuten zuvor hatte auf der Gegenseite Milorad Pekovic das Gehäuse mit einem Distanzschuss verfehlt.

© SID

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