Fußball Bundesliga
Nullnummer zwischen Hansa und Hertha

Keine Treffer fielen am 24. Spieltag der Bundesliga im Duell zwischen Hansa Rostock und Hertha BSC Berlin. Die Gäste sind damit seit jetzt sechs Partien ungeschlagen.

Hansa Rostock hat in der Bundesliga erneut den Befreiungsschlag verpasst. Die Mecklenburger kamen im Ostderby gegen Hertha BSC Berlin nicht über ein 0:0 hinaus, verzeichnen aus sieben Spielen der Rückrunde weiterhin nur einen Sieg und haben nach wie vor große Abstiegssorgen.

Hertha BSC konnte in seinem 900. Bundesligaspiel ebenfalls nicht überzeugen, blieb auch in der sechsten Ligapartie in Folge unbesiegt. Im Kampf um einen einstelligen Tabellenplatz konnten die Berliner einen wichtigen Zähler einfahren und blieben Auswärts seit dem 9. Dezember 2007 unbesiegt.

Vor 22 500 Zuschauern war Rostock lange Zeit die aktivere Mannschaft. Den Hausherren war der Erfolgsdruck eher anzumerken als den verhaltenen Gästen. Victor Agali (3.) besaß die erste Chance des Spiels, Steve von Bergen konnte den Schuss in letzter Sekunde noch abwehren. Pech für die Gastgeber in der 31. Minute: Kapitän Enrico Kern lupfte den Ball aus der Drehung ins Tor, Schiedsrichter Peter Gagelmann entschied jedoch auf Abseits und lag damit falsch.

Bei Hertha fehlte Torjäger Marko Pantelic an allen Ecken und Enden. Der Serbe, der zur Zeit mit den Berlinern um einen neuen Vertrag pokert, musste kurzfristig wegen einer Verletzung in der linken Wade passen. Ersatzmann Solomon Okoronkwo wirkte bis auf einen Schuss ans Außennetz (21.) glücklos und wurde zur zweiten Halbzeit durch den Brasilianer Lima ersetzt.

Herthas größte Chance vor der Pause besaß Raffael, der mit einem Flachschuss Keeper Stefan Wächter (15.) zu einer Großtat zwang. Bei den Berlinern saß Trainer Lucien Favre auf der Bank, weil sein Klub gegen dessen Innenraumstrafe wegen des Ausrasters aus dem Spiel in Dortmund (1:1) erfolgreich Einspruch eingelegt hatte.

Auch im zweiten Durchgang konnten sich die Sturmreihen auf beiden Seiten nur selten durchsetzen. Mit Distanzschüssen wurde noch die größte Gefahr heraufbeschworen. So strich ein 20-Meter-Schuss von Patrick Ebert (65.) nur knapp am Tor vorbei. Zwei Minuten später drosch Kern aus 16 Metern ohne Bedrängnis das Leder über das Tor. In der 78. Minute hatten die Rostocker Fans den Torjubel schon auf den Lippen, als Hertha-Torwart Jaroslav Drobny einen Kopfball von Orestes gerade noch aus der Ecke fischen konnte.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%