Fußball Bundesliga
Nullnummer zwischen Leverkusen und Hannover

Keinen Sieger gab es am 17. Spieltag der Bundesliga zwischen Bayer Leverkusen und Hannover 96. Durch das 0:0-Remis in der Bayarena überwintern beide Klubs im Tabellenmittelfeld.

Die Talfahrt von Bayer Leverkusen in der Bundesliga setzt sich fort: Durch ein 0:0 gegen Hannover 96 blieb die Mannschaft von Michael Skibbe im fünften Spiel in Folge sieglos und rutscht immer weiter in den Tabellenkeller. Dagegen schafften die Niedersachsen unter dem neuen Trainer Peter Neururer im fünften Spiel bereits den achten Punktgewinn. Leverkusen blieb auch im dritten Heimspiel hintereinander ohne Erfolgserlebnis, nachdem es zuletzt sogar zwei Niederlagen gegen Hamburg und Berlin gegeben hatte.

Enke konnte mehrmals glänzen

Vor 21 000 Zuschauern in der nicht ausverkauften Bayarena mussten sich die Gastgeber bereits zur Halbzeit gellende Pfiffe gefallen lassen. Einfallslos und temperamentlos agierte die Bayer-Truppe, brachte kaum einmal die gut organisierten Gäste in Gefahr. Zudem erwies sich 96-Torwart Robert Enke als sicherer Rückhalt seiner Mannschaft und konnte sich mehrfach auszeichnen. Die größte Chance besaß der Bulgare Dimitar Berbatow (62.), doch er scheiterte per Hacke ebenfalls am Hannoveraner Schlussmann. Bereits in der 12. Minute hatte Vize-Weltmeister Bernd Schneider auf Seiten der Rheinländer nach Doppelpass mit Tranquillo Barnetta Enke zu einer Glanzparade gezwungen. Auf der Gegenseite besaß der Tscheche Jiri Stajner in der 18. Minute eine gute Einschusschance. Nach Vorarbeit von Michael Tarnat traf er völlig freistehend nur den Innenpfosten.

Woronin zurecht ausgewechselt

Wie schon in den vergangenen Heimspielen gelang es Leverkusen nicht, das Tempo so hoch zu halten, um den Gegner ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Eine enttäuschende Vorstellung lieferte zudem der ukrainische Stürmerstar Andrej Woronin, der völlig zu Recht nach einer Stunde von Skibbe ausgewechselt wurde. Obwohl Hannover insgesamt sieben Akteure in Leverkusen ersetzen musste, machte 96 ein ordentliches Spiel und überzeugte vor allem durch seine Raumaufteilung.

© SID

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