Fußball Bundesliga
Olic-Berater dementiert Einigung mit Bayern

Der Berater von HSV-Angreifer Ivica Olic hat einen bevorstehenden Transfer des Kroaten zu Bayern München dementiert. "Es gibt noch nichts Konkretes", sagte Gordon Stipic.

Trotz des öffentlichen Werbens von Rekordmeister Bayern München kann Bundesligist Hamburger SV offenbar weiter auf einen Verbleib seines Torjägers Ivica Olic an der Elbe hoffen. "Das Interesse der Bayern kann ich nicht dementieren. Man hat uns kontaktiert. Aber es gibt noch nichts Konkretes. Wir werden uns zwischen Weihnachten und Neujahr noch einmal zusammensetzen - auch mit dem HSV", sagte Olic-Berater Gordon Stipic dem Sport-Informations-Dienst (sid) und dementierte Spekulationen, nach denen sich der Stürmer bereits für einen Wechsel nach München entschieden habe.

"Eine Einigung mit den Bayern oder einem anderen Verein ist definitiv noch nicht vorhanden", ergänzte Stipic: "Wir werden uns die nötige Zeit nehmen. Eine Entscheidung wird weder morgen, noch übermorgen, noch nächste Woche fallen." Nach Angaben des Beraters sind neben dem HSV und den Münchnern noch zwei Vereine aus dem Ausland an Olic interessiert.

"Insgesamt gibt es also vier Mannschaften, mit denen wir uns stark beschäftigen", erklärte Stipic. Zuletzt wurden auch der FC Liverpool und Juventus Turin als potenzielle neue Arbeitgeber von Olic gehandelt.

Olic zum Saisonende ablösefrei

Der Stürmer, der in der laufenden Saison bislang sechs Bundesliga-Tore für die Hamburger erzielte, ist nur noch bis zum 30. Juni 2009 vertraglich an den HSV gebunden und könnte den Klub zum Ende der Saison ablösefrei verlassen. Einen Wechsel bereits im Winter schloss der kroatische Nationalspieler kategorisch aus.

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte zuletzt deutlich um die Dienste von Olic gebuhlt und erklärt: "Wir sind überzeugt, dass Ivica wunderbar zu unseren beiden Stürmern Luca Toni und Miroslav Klose passt. Wir werden alles tun, um ihn für die nächste Saison zu holen." In München könnte Olic dann den abwanderungswilligen Nationalstürmer Lukas Podolski ersetzen.

© SID

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