Fußball Bundesliga
Pagenburg schießt "Club" auf Uefa-Cup-Platz

Mit seinem ersten Saisontor hat Chhunly Pagenburg den 1. FC Nürnberg auf einen Uefa-Cup-Platz geschossen. Bereits nach zwölf Minuten war der 1:0-Sieg (1:0) am 29. Spieltag gegen Alemannia Aachen unter Dach und Fach.

Der 1. FC Nürnberg hat seine Ambitionen auf einen Uefa-Cup-Platz untermauert. Der "Club" gewann sein Heimspiel gegen Alemannia Aachen trotz einer durchwachsenen Leistung mit 1:0 (1:0) und hat drei Tage vor dem DFB-Pokal-Halbfinale gegen Eintracht Frankfurt noch einmal etwas für sein Selbstvertrauen getan.

"Club" auf Uefa-Cup-Kurs

Mit 44 Punkten schob sich der 1. FCN zumindest für 24 Stunden vor Bayer Leverkusen, das am Sonntag bei Bayern München antritt, auf den fünften Tabellenplatz vor. Aufsteiger Aachen steckt dagegen nach der dritten Niederlage in Folge wieder mitten im Abstiegskampf und muss zudem im nächsten Spiel bei Werder Bremen auf Sascha Rösler verzichten, der nach dem Abpfiff wegen unsportlichen Verhaltens Gelb-Rot sah. Für die Gastgeber traf Chhunly Pagenburg bei seinem ersten Bundesliga-Einsatz von Beginn an in der 12. Minute zum entscheidenden 1:0 und zum zehnten Saisonerfolg.

Der 1. FCN übernahm vor 44 298 Zuschauern trotz erheblicher Verletzungssorgen - Vittek, Gresko, Reinhardt, Mnari, Mintal und Nikl fehlten - zunächst klar das Kommando und ging verdient in Führung. Marco Engelhardt hatte Pagenburg am Strafraum schön freigespielt. Der 20 Jahre alte Angreifer ließ Aachens Keeper Kristian Nicht, der für den verletzten Stephan Straub zwischen den Pfosten stand, bei seinem ersten Bundesligator freistehend aus 14 Metern keine Chance.

Doch in der Folgezeit agierten die Nürnberger mit der Führung im Rücken viel zu nachlässig. Aachen, in der Anfangsphase noch äußerst ängstlich, kam immer besser auf und begünstigt durch Fehler der besten Liga-Abwehr nach gut einer halben Stunde Spielzeit auch zu einigen klaren Torchancen. Doch Sascha Rösler traf per Kopf nur die Latte, Nico Herzig verfehlte um Zentimeter das "Club"-Gehäuse, und Laurentiu Reghecampf vertändelte schließlich den Ball freistehend leichtfertig.

Einfallslose Aachener

Nach dem Wechsel wirkte das Team von Hans Meyer wieder etwas konzentrierter, großen Glanz verbreitete der "Club" vor dem Pokalspiel am Dienstag jedoch weiterhin nicht. Gegen Frankfurt muss sich Nürnberg auf jeden Fall steigern, um erstmals seit 25 Jahren wieder ins Pokal-Finale einzuziehen.

Die größte "Club"-Möglichkeit der zweiten Hälfte hatte Jan Kristiansen, der in der 54. Minute mit einem abgefälschten Schuss aus kurzer Distanz nur den Pfosten traf. Bei Aachen hatten der zur Pause eingewechselte Vedad Ibisevic (56.) und Marius Ebbers (77.) die beste Ausgleichschancen. Ansonsten waren die Aktionen der Gäste zu einfallslos, um die Franken in Gefahr zu bringen.

© SID

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