Fußball Bundesliga
Pander: "Keine Basis für Zusammenarbeit"

Bundesligist Borussia Mönchengladbach und Giovanne Elber haben sich getrennt. Wie Manager Peter Pander erklärte, waren die Differenzen zu groß und Elbers Aussagen über den Trainer nicht hinnehmbar.

Wie am Samstag vor dem Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Nürnberg bekannt wurde, haben die Borussen den Vertrag mit ihrem Stürmer Giovanne Elber aufgelöst. Manager Peter Pander hofft, dass nun wieder mehr Ruhe beim Verein einkehrt. Frage: "Herr Pander, am Samstag haben sich Borussia Mönchengladbach und Stürmer Giovane Elber einvernehmlich getrennt. Wie kam es zu diesem Schritt?"

Peter Pander: "Die Differenzen waren einfach zu groß. Es gab keine Basis mehr für eine Zusammenarbeit. Der Verein musste eine Entscheidung treffen. Es war klar, dass der Verein solche Äußerungen nicht tolerieren kann. Die Aussagen gegen den Trainer waren einfach zu massiv. Es war die logische Konsequenz, vor allen Dingen nach den öffentlichen Aussagen von Giovane, die nicht glücklich waren, was er auch zugegeben hat."

Frage: "Elber hat zuletzt mehrmals den Trainer angegriffen. Wieso war das Verhältnis zwischen dem Brasilianer und Horst Köppel so belastet?"

Pander: "Ich denke, Giovane war auf Grund seiner langwierigen Verletzung sehr frustriert. Er hat seine Verletzung offenbar unterschätzt und war enttäuscht, dass er nicht spielte."

Frage: "Wie groß ist die Erleichterung, dass der Nebenkriegsschauplatz nun vorbei ist?"

Pander: "Ich bin nicht erleichtert. Ein fitter Elber hätte uns weitergebracht, aber er konnte uns in 15 Spielen nicht helfen. In Gladbach gab es aber ständig eine Thematisierung Elber. Nun können wir wieder zur Tagesordnung übergehen."

Frage: "Werden Sie in der Winterpause in punkto Stürmer auf dem Transfermarkt aktiv?"

Pander: "Wir müssen erst einmal das schlechte Spiel sacken lassen. Ob wir noch einen neuen Stürmer holen, müssen wir intern erst noch bereden?"

Frage: "Sie sprachen die 0:1-Niederlage gegen Nürnberg an. Wie schätzen Sie nun die Tabellensituation ein?"

Pander: "21 Punkte sind keine Garantie für eine ruhige Rückrunde. Wir müssen in den nächsten zwei Spielen punkten, sonst gibt es ein böses Erwachen."



© SID

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