Fußball Bundesliga
Partie zwischen Lautern und der Eintracht abgesagt

Wegen "baulicher Sicherheitsbedenken" hat die DFL die Bundesliga-Begegnung zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Eintracht Frankfurt abgesagt. Die Partie sollte am Samstag, wird nun aber erst am 14. Dezember stattfinden.

Die für Samstag angesetzte Partie der Bundesliga zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Eintracht Frankfurt ist am Freitag kurzfristig abgesagt worden. Das bestätigte die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Freitagmittag. Grund für die Absetzung des pfälzisch-hessischen Duells in dem für die WM 2006 vorgesehenen Fritz-Walter-Stadion sind "bauliche Sicherheitsbedenken" im Bereich der Osttribüne.

14. Dezember als Nachholtermin

Am Freitagnachmittag gab die DFL bereits den Nachholtermin bekannt. Die Partie wird nun am 14. Dezember ausgetragen. Anpfiff ist um 18.00 Uhr. Allerdings wurde der FCK aufgefordert, vorsorglich ein Ausweichstadion zu benennen, im dem ab sofort die Heimspiele stattfinden können, falls die gemeldete Platzanlage nicht nutzbar ist, teilte die DFL mit.

Grund für die Absage sind notwendige Reparatur-Maßnahmen an einem Knotenpunkt im Dach der Osttribüne des Fritz-Walter-Stadions. Dort waren am Donnerstag Rissbildungen in der Konstruktion festgestellt worden, die eine temporäre Abstützung im Bereich der Südtribüne erforderlich machen. Die notwendigen Reparaturen sind bis Samstag aber nicht zu bewerkstelligen.

Damit ist der Betzenberg bereits das dritte WM-Stadion, das gut sieben Monate vor Beginn der WM (9. Juni bis 9. Juli) offensichtliche Mängel offenbarte. Zuvor hatten bereits zweimal die defekte Dachkonstruktion in der WM-Arena in Frankfurt sowie die Statikprobleme des Frankenstadions in Nürnberg für Negativschlagzeilen gesorgt.

WM-Standort nicht gefährdet

Allerdings ist der Standort Kaiserslautern laut WM-Organisationskomitee (OK) nicht gefährdet. "Zum jetzigen Zeitpunkt und unter den gegebenen Umständen gibt es keinen Grund, an der Fertigstellung zu zweifeln. Wir sind nicht beunruhigt. Allerdings werden wir die Situation weiter aufmerksam beobachten", betonte OK-Sprecher Jens Grittner auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes (sid) und lobte das Klima: "Es fand von Anfang an eine sehr offene Kommunikation zwischen allen Seiten statt."

Derzeit werden Analysen erstellt, wie das Problem auf dem Betzenberg so schnell wie möglich gelöst werden kann. Die Abstützung soll laut FCK innerhalb von zwei Wochen erfolgen. Deshalb ist davon auszugehen, dass das nächste Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am 17. Dezember ausgetragen werden kann. Bei einer Pressekonferenz am Freitagmittag wollen die Verantwortlichen um den Geschäftsführer der WM-Außenstelle Kaiserslautern, Rene C. Jäggi, Stellung beziehen. Im Fritz-Walter-Stadion sollen im kommenden Jahr insgesamt fünf WM-Partien stattfinden. Im Februar 2005 war es vor der Partie gegen Hansa Rostock zu einem Zwischenfall gekommen, als starker Wind einen Teil der Dachkonstruktion auf den Rasen geweht und einen Ordner dadurch verletzt hatte.

© SID

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