Fußball Bundesliga
Pfeiffersches Drüsenfieber setzte Lingor lahm

Nationalspielerin Renate Lingor hat in den vergangenen Wochen am Pfeifferschen Drüsenfieber gelitten - ohne es zu wissen. Erst ein spezieller Bluttest vergangene Woche ergab Klarheit. Bei der WM ist sie jedoch dabei.

Unwissentlich litt Nationalspielerin Renate Lingor in den vergangenen Wochen am Pfeifferschen Drüsenfieber. Erst ein spezieller Bluttest in der vergangenen Woche ergab, dass die hartnäckigen Beschwerden der 31-Jährigen vom DFB-Pokalsieger 1. FFC Frankfurt von der Immunschwächekrankheit her rührten. "Ich war irgendwie erleichtert, als ich den Grund für meine unerklärliche Schlappheit erfahren habe", sagte Lingor der Frankfurter Rundschau: "Jetzt bin ich neu motiviert."

Ihre Teilnahme an der WM in China (10. bis 30. September) ist für die 126-malige Nationalspielerin nicht in Gefahr. Bereits am Sonntag will sich Lingor mit dem FFC beim Auswärtsspiel in Bad Neuenahr vorzeitig die sechste deutsche Meisterschaft holen. Mit einem Sieg wäre am vorletzten Spieltag das fünfte Double perfekt.

Am vergangenen Samstag war Torschützin Lingor in der 56. Minute des Pokalfinals gegen den FCR Duisburg (4:1 i.E.) in Berlin entkräftet ausgewechselt worden. Der Infekt ist nach Angaben der Mediziner inzwischen abgeklungen. Durch dosiertes Training und die Einnahme von Medikamenten muss die Mittelfeldspielerin, die beim DFB für das Projekt Schulfußball arbeitet, allerdings noch die Folgen des Drüsenfiebers kompensieren.

Steffi Jones muss unters Messer

Fehlen wird dem 1. FFC Frankfurt in Bad Neuenahr definitiv Ex-Nationalspielerin Steffi Jones. Die Abwehrchefin hatte sich im Pokalfinale einen Innenmeniskus-Einriss zugezogen und soll am Freitag operiert werden.

© SID

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