Fußball Bundesliga
Pizarro schießt Bayern zum Sieg über Mainz

Am 14. Spieltag der Bundesliga hat Rekordmeister Bayern München einen 2:1 (1:1)-Heimsieg über den FSV Mainz 05 gefeiert. Der Peruaner Claudio Pizarro erzielte dabei beide Treffer für den Tabellenführer.

Bayern München hat seine beeindruckende Erfolgsserie in der Bundesliga dank Claudio Pizarro weiter ausgebaut und bereits drei Spieltage vor der Winterpause einen großen Schritt in Richtung Herbstmeisterschaft getan. Der deutsche Meister hatte beim glanzlosen 2:1 (1:1)-Sieg gegen Mainz 05 allerdings mehr Mühe als ihm lieb war. Dennoch konnte die Mannschaft von Trainer Felix Magath ihren Vorsprung an der Tabellenspitze ausbauen und mit dem zwölften Sieg in bislang 14 Saisonspielen zudem einen weiteren Bundesligarekord aufstellen.

Vor 66 000 Zuschauern in der erneut ausverkauften Allianz Arena taten sich die Bayern ohne den angeschlagenen Michael Ballack über weite Strecken allerdings sehr schwer, ehe der siebte Heimsieg in dieser Saison und der 15. in diesem Jahr unter Dach und Fach war. Dies hatten die Gastgeber insbesondere Claudio Pizarro zu verdanken. Der Peruaner erzielte in der 28. Minute nach glänzender Vorarbeit von Bastian Schweinsteiger und Roy Makaay das 1:0. Nach dem Ausgleich durch Benjamin Auer, der Nationalkeeper Oliver Kahn in der 33. Minute mit einem Flachschuss aus 16 Metern keine Chance ließ, war es schließlich erneut Pizarro, der in der 55. Minute für das 2:1 sorgte. Nach Flanke von Schweinsteiger traf der Peruaner aus kurzer Distanz per Kopf und markierte bereits seinen sechsten Treffer in den vergangenen fünf Spielen.

Insgesamt agierten die Münchener oft jedoch zu unkonzentriert und behäbig, um die Gäste stärker in Bedrängnis zu bringen. Nur wenn Sebastian Deisler in der ersten Hälfte am Ball war, wurde es schnell und gefährlich. Allerdings konnten sowohl Makaay als auch Pizarro einige gute Möglichkeiten nicht nutzen.

Die Mainzer agierten dagegen in der ersten Hälfte sehr beweglich und zeigten keine Angst vor dem Tabellenführer. Das Team von Trainer Jürgen Klopp, der von Beginn an vier offensive Spieler aufbot, hatte seinerseits auch die Möglichkeit zu weiteren Treffern. Michael Thurk und der gute Antonio da Silva verfehlten ihr Ziel jedoch knapp.

© SID

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