Fußball Bundesliga
Postbank steigt bei Borussia Mönchengladbach ein

Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat einen neuen Hauptsponsor gefunden. Das Finanz-Dienstleistungsunternehmen Postbank wird bis 2011 auf dem Trikot des fünfmaligen deutschen Meisters zu sehen sein.

HB MÖNCHENGLADBACH. Außerdem gibt es eine Option auf zwei weitere Jahre, teilten die beiden Partner am Mittwoch mit. Zu den finanziellen Konditionen vereinbarten die beiden Partner Stillschweigen. Der Vertrag gilt für die 1. und 2. Liga. Auch der Konzern PB Versicherungen steigt als Kooperationspartner der Postbank mit bei der Borussia ein.

Bislang hat der Elektronikkonzern Kyocera, der als Co-Sponsor aktiv bleibt, die Borussia mit schätzungsweise 4,5 Mill. Euro jährlich unterstützt. In dem Bereich soll auch das Engagement der Postbank liegen.

"Wir sind sehr stolz mit der Postbank ein großes, deutsches und erfolgreiches Unternehmen als Partner gewonnen zu haben", äußerte sich Borussia-Präsident Rolf Königs in einer Pressemitteilung des Vereins. Auch das Unternehmen freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Traditionsverein, wie der designierte Vorstandsvorsitzende Stefan Jütte bekannt gab: "In Mönchengladbach wird seit Jahren vernünftig und solide gearbeitet. In Zeiten der Wirtschaftskrise ist das ein wichtiges Statement im Profi-Sport. Wir werden die Borussia auf diesem Weg gerne begleiten."

Mit der Vereinbarung mit der Borussia vollzieht die Postbank einen Wechsel in ihrer Sponsoring-Strategie. Bislang wollte das Institut sich nicht in großem Umfang bei einem einzelnen Verein engagieren, sondern lieber auf Verbandsebene. Zuletzt war die Postbank bis zum Frühjahr 2008 vier Jahre Premium-Partner des Deutschen Fußball-Bundes und damit der Deutschen Nationalmannschaft und unterstützte zudem die Fußball-WM 2006 als Nationaler Förderer.

Als es jedoch um die Verlängerung der Verträge als "Premium-Partner"ging, erhielt statt der Postbank die Commerzbank beim DFB den Vorzug vor den Bonnern. Den Ausschlag gab die Bereitschaft des zweitgrößten deutschen Geldhauses, auch die Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland finanziell zu unterstützen. Die Postbank hatte sich damals überrascht gezeigt von der Entscheidung, weil sie nach eigenen Angaben am Ende durchaus Verhandlungsbereitschaft für eine Paketlösung einschließlich Frauen-WM signalisiert hatte.

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