Fußball Bundesliga
Potsdam und Bayern geben sich keine Blöße

Turbine Potsdam und Bayern München marschieren in der Frauen-Bundesliga weiter vorneweg. Am 18. Spieltag besiegte Potsdam den USV Jena mit 3:2. München gewann mit 5:1 in Freiburg.

Turbine Potsdam und Bayern München marschieren im Gleichschritt an der Spitze der Frauen-Bundesliga. Während Tabellenführer Potsdam allerdings am 18. Spieltag beim 3:2 (1:0) gegen den abstiegsbedrohten USV Jena ein wenig zittern musste, kamen die punktgleichen Münchnerinnen (beide 42) zu einem deutlichen 5:1 (2:0) beim SC Freiburg. Zudem haben die Bayern-Frauen, die durch die Vertragsverlängerungen mit Trainer Günther Wörle und Torhüterin Ulrike Schmetz um jeweils ein Jahr weiteren Rückenwind erhielten, noch ein Nachholspiel in der Hinterhand.

Duisburg kann noch aufschließen

Im Nacken sitzt dem Führungsduo allerdings Uefa-Cup-Finalist FCR Duisburg (41), der am Samstagnachmittag trotz eines frühen Rückstandes zu einem 6:1 (4:1) gegen den SC Bad Neuenahr kam. Vierter mit zwei weiteren Punkten Rückstand ist der 1. FFC Frankfurt (39) nach dem 2:0 (1:0)-Erfolg beim Hamburger SV.

Je zwei Treffer beim Münchner Sieg erzielten Österreichs Nationalspielerin Nina Aigner und die Schweizer Nationalstürmerin Vanessa Bürki. Außerdem war Weltmeisterin Melanie Behringer erfolgreich.

Für Potsdam trafen Jennifer Zietz, Tabea Kemme und Viola Odebrecht. Dennoch musste der Spitzenreiter nach dem Anschlusstreffer von Genoveva Anonma vier Minuten vor Schluss noch um den Sieg kämpfen.Für Duisburg waren neben den Weltmeisterinnen Simone Laudehr und Linda Bresonik je zweimal Marina Hegering und Femke Maes erfolgreich.

Frankfurt wahrt Chance auf das internationale Geschäft

Für Frankfurt hatte Nationalspielerin Kerstin Garefrekes schon nach neun Minuten den Weg zum Sieg geebnet, kurz vor Schluss sorgte Sarah Günther per Foulelfmeter für den Endstand. So wahrte Frankfurt seine Chancen auf das internationnale Geschäft, in dem in der kommenden Saison die beiden besten deutschen Teams mitmischen dürfen. Sollte Duisburg das Uefa-Finale gegen Zwedzda Perm gewinnen, wären es sogar drei Mannschaften.

Im Abstiegskampf kassierte Jenas Mitaufsteiger Borussia Friedrichstal eine 1:6 (0:2)-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg und blieb Vorletzter (beide elf Punkte). Schlusslicht TSV Crailsheim unterlag der SG Essen-Schönebeck 1:4 (1:4).

© SID

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