Fußball Bundesliga
"Prinz Poldi" beklagt Kölner Transferpolitik

Lukas Podolski hätte sich von den Verantwortlichen noch zwei weitere Neuzugänge für seinen 1. FC Köln gewünscht. Dennoch rechnet der Publikumsliebling mit einem Rang im Mittelfeld.

Publikumsliebling Lukas Podolski ist mit den getätigten Transfers durch den 1. FC Köln für die laufende Saison nicht hundertprozentig zufrieden. "Ich hätte mir auf jeden Fall gewünscht, dass noch zwei weitere Neue dazukommen, die die Mannschaft verstärken", sagte der 24 Jahre alte Nationalspieler im Interview mit dem Kölner Express. Trotzdem sieht er die Mannschaft gewappnet, um einen Mittelfeldplatz zu belegen.

"Wenn aber unser Kader komplett ist und alle Spieler gesund sind, dann können wir auch unsere Ziele erreichen und um Platz zehn, elf mitspielen", äußerte der Ex-Münchner, der für zehn Mill. Euro Ablöse vom FC Bayern nach Köln zurückgekehrt war. Podolski bedauert ausdrücklich, dass der Ex-Kölner Florian Kringe von Borussia Dortmund trotz intensiver Verhandlungen nicht zum FC, sondern zu Hertha BSC Berlin gewechselt war: "Wirklich schade, dass er nicht gekommen ist, er hätte uns gut getan. Ich habe versucht, ihn vom FC zu überzeugen. Leider ist er nun in Berlin gelandet."

Podolski sieht großes Potenzial

Für den gebürtigen Polen kann es nicht das "permanente Ziel" des Klubs sein, "nur gegen den Abstieg zu spielen. Wir müssen weiter nach vorne kommen". Der Verein habe ein großes Potenzial, dieses müsse ausgeschöpft werden: "Der FC muss jedes halbe Jahr eigentlich ein weiteres Stück nach vorne kommen."

Angesprochen auf Grüppchenbildung und ein Kommunikationsproblem im Kölner Team meinte "Prinz Poldi": "Es ist natürlich nicht gut, wenn nicht alle dieselbe Sprache beherrschen, um gewisse Sachen zu vermitteln. Das ist aber nicht immer einfach für den Trainer. Wichtig ist, das wir in der jetzigen Situation alle zusammenhalten."

© SID

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