Fußball Bundesliga
Rangnick verabschiedet sich vom Ziel Euro League

Der Trainer vom Bundesligist 1 899 Hoffenheim, Ralf Rangnick, hat eine Euro League-Teilnahme als "unrealistisch" bezeichnet. Der Herbstmeister blieb zuletzt zehn Spiele ohne Sieg.

Nach zehn Spielen in Serie ohne Sieg und dem Absturz des Herbstmeisters auf den achten Tabellenplatz hakt Trainer Ralf Rangnick von Bundesligist 1 899 Hoffenheim die Teilnahme an der Uefa-Euro-League, dem Nachfolger des Uefa-Cups, vorzeitig ab. "Es macht keinen Sinn, sich noch mit solchen Zielen zu beschäftigen. Das wäre unrealistisch", sagte Rangnick, der mit seiner Mannschaft sechs Spieltage vor dem Saisonende sechs Punkte Rückstand auf den Tabellenfünften VfB Stuttgart aufweist, der Sport Bild.

Nur zehn Punkte in der Rückrunde

Mit nur zehn Punkten aus elf Rückrundenspielen gehören die Kraichgauer zu den schwächsten Teams im Jahr 2009. Zudem kratzten die Sperren für Carlos Eduardo, Daniel Haas und zuletzt Luis Gustavo am Image des Überraschungs-Aufsteigers der Hinrunde. Den Brasilianer Eduardo, der seine Nerven in dieser Saison mehrfach nicht unter Kontrolle hatte, nimmt Rangnick allerdings in Schutz.

"Carlos' Verhalten kann man mit Zinedine Zidanes Ausraster bei der WM 2006 vergleichen, als er den Italiener Materazzi mit einem Kopfstoß niederstreckte. Die Gegner haben bei beiden Schwachpunkte ausgemacht, die sie versuchen auszunutzen. Zidane wurde beleidigt, und auch Carlos muss viele kleine Tritte und Beleidigungen aushalten", sagte Rangnick.

Um etwaige Sperren oder Verletzungen in der kommenden Spielzeit besser kompensieren zu können, will "Fußball-Professor" Rangnick seinen Kader im Sommer deutlich vergrößern. "Wir müssen uns in der Breite besser aufstellen. Wir sind ein sehr hohes Risiko mit einem sehr schmalen Kader gegangen. Wir müssen mit Abgängen rechnen. Daher müssen wir mindestens sechs neue Spieler holen", sagte Rangnick, der vor allem Interesse an Aachens Shootingstar Lewis Holtby haben soll.

© SID

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