Fußball Bundesliga
Rangnick zeigt sich nach Niederlage verärgert

Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick zeigt sich verärgert über die Niederlage seiner Elf gegen Mainz. "Aus den letzten Auswärtsspielen haben wir nichts gelernt," so der Trainer.

Das abrupte Ende eines Höhenfluges passt Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick gar nicht. Nach zuletzt fünf Siegen lagen die Kraichgauer in Mainz schon nach zwölf Minuten mit zwei Toren zurück, der Anschlusstreffer von Andreas Ibertsberger kam zu spät. Besonders ärgerlich für den Coach scheint die Tatsache, dass seine Elf "aus den letzten Auswärtsspielen nichts gelernt hat."

Frage: "Ralf Rangnick, Ihre Mannschaft musste nach fünf Pflichtspiel-Siegen in Folge durch das 1:2 in Mainz wieder eine Niederlage hinnehmen. Wie haben Sie das Spiel gesehen und wie verärgert sind Sie darüber?"

Ralf Rangnick: "Es war so, dass wir mit unserer Leistung fast nahtlos an unsere ersten Halbzeiten der letzten Auswärtsspiele angeknüpft haben. Wenn man nach zwölf Minuten schon 0:2 zurückliegt, dann hat man wieder den schweren Weg gewählt. Das ist sehr ärgerlich, weil wir aus den letzten Auswärtsspielen nichts gelernt haben."

Frage: "Warum kam ihre Mannschaft in der Anfangsphase so schwer ins Spiel? Was hat Ihnen da nicht gefallen?"

Rangnick: "Mir hat in der ersten halben Stunde kein Spieler gefallen. Obwohl wir dem Team der ganzen Woche über gesagt haben, dass es ein heißes Spiel wird, haben wir in der ersten Halbzeit nicht verstanden, um was es geht."

Frage: "Ihr Torwart Timo Hildebrand deutete an, dass die Mannschaft vielleicht zu überheblich aufgetreten sei. Teilen Sie diese Einschätzung?"

Rangnick: "Das hat nichts mit Selbstüberschätzung zu tun. Das ist eine Mentalitäts-Frage. Der eine oder andere war in der ersten Hälfte offensichtlich nicht bereit, das zu tun, was man tun muss. Wenn wir das nicht abstellen, werden wir auch zukünftig Punkte liegen lassen, die wir nicht liegen lassen müssen."

Frage: "Trotz allem war am Ende noch ein Remis möglich. Trauern Sie den verpassten Punkten nach?"

Rangnick: "Im Nachhinein kam das 1:2 einen Tick zu spät. Wäre es früher gefallen, hätten wir vielleicht noch ein Unentschieden geschafft. Aber selbst ein Punkt hätte mich nicht über den Ärger der ersten Hälfte hinweggetröstet."

© SID

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