Fußball Bundesliga
Rickens Vertrag beim BVB wird aufgelöst

Lars Rickens Profi-Vertrag bei Borussia Dortmund wird zum 31. Dezember 2007 aufgelöst. Darauf haben sich der Bundesliga-Klub und der Mittelfeldspieler geeinigt. Ab Januar arbeitet Ricken in der Geschäftsstelle des BVB.

Der Bundesligist Borussia Dortmund und der ehemalige Nationalspieler Lars Ricken haben sich auf die Auflösung des bestehenden Profi-Vertrags zum 31. Dezember 2007 geeinigt. Der 31-Jahre alte Mittelfeldakteur wird bis zum 30. Juni 2009 noch für die Regionalliga-Mannschaft des BVB auflaufen, für die er seit Beginn der laufenden Saison bereits regelmäßig im Einsatz ist. Gleichzeitig wird Ricken ab dem 1. Januar als zusätzlicher Mitarbeiter in der Geschäftsstelle der Westfalen tätig sein.

In der Verwaltung wird der Held des Champions-League-Finales 1997 in München (3:1 gegen Juventus Turin) ein 18-monatiges Programm in allen Bereichen durchlaufen. Ab Juli 2009 soll Ricken eine feste Aufgabe beim BVB, voraussichtlich im Marketing, übernehmen.

Ricken sucht "sportliche Herausforderung im Profibereich"

Diese Vereinbarung haben der Verein und Ricken getroffen. Gleichzeitig einigte man sich darauf, dass Ricken bei einem interessanten Angebot eines anderen Vereins aus dem Profibereich vom BVB vorübergehend beurlaubt wird. Ricken würde seine Tätigkeit als Angestellter des BVB nach dem Ende eines entsprechenden Engagements wieder aufnehmen.

"Ich freue mich, dass ich meine berufliche Zukunft auch nach dem Ende meiner Karriere bei meinem Klub Borussia Dortmund fortsetzen werde", sagte Ricken. "Allerdings mache ich auch keinen Hehl daraus, dass ich sehr gerne noch einmal eine neue sportliche Herausforderung im Profibereich annehmen würde. Ich bin dankbar, dass mir der BVB das ermöglichen würde".

Ricken, der seit 1990 für die Borussia spielt, absolvierte insgesamt 301 Bundesligaspiele (49 Tore) und insgesamt 16 Länderspiele. Der offensive Mittelfeldakteur zählte zum Aufgebot des deutschen Nationalteams bei der WM 2002 in Südkorea und Japan. Nach zahlreichen Verletzungen schaffte Ricken nicht mehr den Sprung zurück in die Bundesliga-Mannschaft. In den Planungen von Trainer Thomas Doll spielte der gebürtige Dortmunder seit Saisonbeginn keine Rolle mehr.

© SID

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