Fußball Bundesliga
Rost kämpferisch, Druck auf Coach Sander steigt

Trotz einer Unterarmprellung will der Kapitän von Energie Cottbus, Timo Rost, beim Bundesligaspiel am Samstag gegen Wolfsburg auflaufen. Unterdessen wurde der Druck auf Trainer Petrik Sander noch einmal erhöht.

Mannschaftskapitän Timo Rost von Bundesligist Energie Cottbus hat im Training eine Unterarmprellung erlitten. Trotz der Schmerzen will der 29-Jährige im richtungweisenden Heimspiel des Tabellenvorletzten gegen den VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr/live bei Premiere) auf dem Platz stehen. "Das ist eine sehr wichtige Partie für uns. Wir müssen endlich den ersten Saisonsieg holen, sonst sieht es düster aus", sagte der Mittelfeldspieler.

Trainer Petrik Sander, dem wegen des schlechten Saisonstarts bei einer Niederlage möglicherweise die Entlassung droht, kann dabei erstmals wieder auf Abwehrspieler Vragel da Silva nach dessen abgesessener Sperre zurückgreifen.

"Wir müssen Punkte holen"

Unterdessen haben sich die Anzeichen für den wegweisenden Charakter des Spiels für den Coach noch einmal verdichtet. Cottbus-Präsident Ulrich Lepsch unterstrich die brisante Lage und setzte Sander unter Druck. "Die Situation sieht für uns ganz schlecht aus. Wir müssen Punkte holen, das weiß der Trainer auch", sagte Lepsch in einem Gespräch mit dem sid.

Der am Dienstag aus seinem Thailand-Urlaub zurückgekehrte Präsident nahm das Wort Ultimatum zwar nicht in den Mund, dennoch könnten Sander nach dem verpatzten Saisonstart mit nur zwei Punkten aus fünf Spielen bei einer Niederlage Konsequenzen drohen. Zudem gilt das Verhältnis zwischen Lepsch und Sander nach den geplatzen Vertragsverhandlungen als zerrüttet.

"Ich kommentiere diese Dinge nicht. Ich konzentriere mich mit der Mannschaft nur auf das Sportliche", erklärte Sander. Im Cottbuser Umfeld wird bereits über mögliche Nachfolger spekuliert. So sollen unter anderem Wolfgang Wolf und Falko Götz mögliche Kandidaten sein.

© SID

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