Fußball Bundesliga
"Rotsünder" Simunic zeigt sich reumütig

Josip Simunic von Bundesligist Hertha BSC Berlin hat sich bei Nationalspieler Christian Schulz von Werder Bremen in einem Telefonat für sein böses Foulspiel entschuldigt. Simunic droht zudem eine interne Geldstrafe.

Nach seinem brutalen Foulspiel an Christian Schulz von Bundesligist Werder Bremen hat sich Abwehrspieler Josip Simunic von Ligakonkurrent Hertha BSC Berlin in einem Telefonat bei dem deutschen Nationalspieler entschuldigt. Dies gab Herthas Pressesprecher Hans-Georg Felder am Montag bekannt. "Jo ist froh, dass Christian Schulz die Entschuldigung angenommen hat. Er war über sich selbst erschrocken, als er die Fernsehbilder gesehen hat", sagte Felder.

Schulz glaubt an schnelles Comeback

Schulz selbst wird Werder Bremen im Endspurt um die deutsche Meisterschaft bald wieder zur Verfügung stehen. "Wenn die Ärzte grünes Licht geben, gehe ich davon aus, dass ich bereits am Dienstag wieder mit der Mannschaft trainieren kann", erklärte der 24-Jährige. Ob der Kroate, der in den vergangenen neun Spielen drei Platzverweise kassierte, vom Verein eine Geldstrafe zu erwarten hat, lässt sich der Klub offen. Zunächst wolle man das Urteil des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) abwarten, erklärte Felder.

Simunic hatte Schulz in der Sonntags-Partie gegen Werder Bremen (1:4) in der 36. Minute mit einem Kung-Fu-Tritt am Auge verletzt und war dafür von Schiedrsichter Herbert Fandel (Kyllburg) mit der Roten Karte vom Platz gestellt worden. Schulz erlitt drei Risswunden rund um das Auge, die genäht werden mussten. Die augenärztliche Untersuchung ergab aber keine weiteren Schäden.

© SID

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