Fußball Bundesliga
Ruhiges Derby nicht nur auf dem Platz

Am Rande des rheinischen Derbys zwischen Mönchengladbach und Köln blieben Ausschreitungen zwischen den Fan-Gruppen aus. Die Polizei führt dies auch auf das Alkoholverbot zurück.

Das erstmalige Alkoholverbot bei einem Spiel der Fußball-Bundesliga und ein Großeinsatz der Polizei haben rund um das rheinische Derby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln (0:0) Wirkung gezeigt. Ausschreitungen zwischen den rivalisierenden Fan-Gruppen wie bei den letzten Aufeinandertreffen, als Busse mit Leuchtraketen beschossen wurden, blieben aus. "Es war ein ruhiger Tag. Unser Konzept ist gut aufgegangen", sagte Mönchengladbachs Polizeisprecher Jürgen Lützen dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Insgesamt waren am Samstag 1 200 Polizisten im Einsatz, 1 000 mehr als bei einem normalen Bundesliga-Spiel. Die Gladbacher und Kölner Fans wurden weiträumig voneinander abgeschirmt. Die Anzahl der Besucher, die vorübergehend in Gewahrsam genommen werden mussten, bewegten sich ebenfalls auf "dem Niveau eines normalen Spiels", erklärte Lützen: "Es hat auch keine alkoholbedingten Straftaten gegeben."

Zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte der Bundesliga hatte eine Stadt von 9.00 Uhr morgens bis zum Anpfiff ein striktes Alkoholverbot verhängt, das auch das Mitführen und die Benutzung von Gläsern oder Glasflaschen einschloss. Insgesamt waren davon 142 Straßen in Mönchengladbach betroffen. Die Fans scheinen sich weitgehend daran gehalten zu haben. Zum Abtransport der von der Polizei sichergestellten Flaschen hätten laut Lützen "ein paar Tragetaschen" ausgereicht.

© SID

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