Fußball Bundesliga: Rummenigge als Hackmann-Nachfolger im Gespräch

Fußball Bundesliga
Rummenigge als Hackmann-Nachfolger im Gespräch

Karl-Heinz Rummenigge, derzeit Vorstandsvorsitzender bei Rekordmeister Bayern München, ist als Nachfolger des verstorbenen Liga-Präsidenten Werner Hackmann im Gespräch. Die DFL wollte dies allerdings nicht kommentieren.

Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge könnte möglicherweise Nachfolger des in der vergangenen Woche im Alter von 59 Jahren verstorbenen Werner Hackmann als Liga-Präsident werden. Rummenigge soll bereit sein, für den Vorsitz des Fußball-Ligaverbandes zu kandidieren, wenn ihm die 36 Erst- und Zweitliga-Vereine das Vertrauen aussprechen würden. Rummenigge selbst wollte am Montag einen entsprechenden Bericht der Bild-Zeitung nicht kommentieren.

In Franz Beckenbauer hat der Bayern-Boss bereits einen prominenten Befürworter. "Ich würde mich freuen, wenn Kalle Verantwortung übernimmt. Er ist der beste Mann für diese Position, besitzt auch international eine große Reputation. Gerade im Ausland kann die Liga noch stärker ihr Potenzial ausschöpfen", sagte Beckenbauer in Bild.

DFL will Spekulationen nicht kommentieren

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) wollte die Spekulationen nicht kommentieren. "Der DFL als operativen Einheit des Ligaverbandes steht es nicht zu, Wertungen über Kandidaten für das Amt des Liga-Präsidenten abzugeben. Daran haben wir uns immer gehalten und werden es auch dieses Mal so handhaben", sagte Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung, auf sid-Anfrage.

Wolfgang Holzhäuser, Ligaverbands- und DFB-Vize-Präsident, meinte zu den Spekulationen um Rummenigge: "Ich halte die Diskussionen für verfrüht. In den nächsten Tagen wird der Vorstand der Liga zusammenkommen, dann werden wir das weitere Verfahren besprechen. Ich glaube, so weit ich Karl-Heinz Rummenigge kenne, wird es ihm selbst nicht recht sein, dass über seine Person spekuliert wird."

Turnusmäßige Vorstandswahlen im August

Der neue Liga-Präsident wird wohl erst bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen im August von den Mitgliedern des Liga-Verbandes, dem die 36 Profiklubs angehören, gewählt. Derzeit führt Holzhäuser, auch Sprecher der Geschäftsführung von Bundesligist Bayer Leverkusen, kommissarisch die Geschäfte im Ligaverband. Rummenigge hatte in der vergangenen Woche jedoch schon angedeutet, dass es für einen Vereinsvertreter schwierig werden könnte, als Liga-Präsident zu fungieren. Deshalb sei Hackmann die "Idealbesetzung" gewesen, "auch wegen des Faktes, weil er nach seinem Abschied vom HSV vereinslos war. Er war dadurch unparteiisch und unangreifbar".

Neben Rummenigge wird auch Holzhäuser für den Posten des Liga-Präsidenten gehandelt. Zudem soll angeblich auch der frühere Leverkusener Manager und Geschäftsführer Reiner Calmund ein Kandidat sein. Dem siebenköpfigen Liga-Vorstand gehören derzeit neben Holzhäuser und Rummenigge Michael Meier (1. FC Köln), Peter Peters (Schalke 04), Andreas Rettig (FC Augsburg), Kurt Gaugler (Wacker Burghausen) und Harald Strutz (FSV Mainz 05) an.

© SID

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