Fußball Bundesliga
Rummenigge droht "Manu" mit Fifa

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge von Bayern München verliert im Fall Owen Hargreaves allmählich die Geduld. Bei weiteren Abwerbeversuchen von Manchester United wolle man die Fifa einschalten, so Rummenigge.

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge will im Transferstreit um Owen Hargreaves nun härtere Geschütze gegen "Nebenbuhler" Manchester United auffahren. "Wenn sie es jetzt nicht gut sein lassen. Wir haben Manchester mitgeteilt, dass sie ihr Werben einzustellen haben. Sonst werden wir uns nämlich mal an die Fifa wenden. Ein Klub darf einen Spieler nur kontaktieren, wenn der Verein, bei dem der Spieler unter Vertrag steht, damit einverstanden ist", sagte Rummenigge in einem Interview mit der Münchner Zeitung tz.

Gleichzeitig bekräftigte er zum wiederholten Male den Standpunkt des deutschen Meisters, dass der noch bis 2010 bei Bayern unter Vertrag stehende englische Nationalspieler keine Freigabe für "Manu" erhalten wird. "Wir sind hier nicht beim Hamburger SV, die Khalid Boulahrouz beim ersten Abwerbeversuch gleich freigeben, sondern wir sind hier beim FC Bayern. Wir geben bei niemandem nach, hier entscheidet der Arbeitgeber und nicht der Arbeitnehmer", betonte Rummenigge.

Dass der FC Bayern aller Voraussicht nach bei der Auslosung der Champions-League-Gruppenphase am Donnerstag erstmals nicht im ersten Lostopf vertreten sein wird, sieht der Bayern-Boss indes gelassen: "Das ist nicht unbedingt ein Riesennachteil, denn man bekommt sowieso eine weitere Topmannschaft in seine Gruppe. In den vergangenen zwei Jahren mussten wir gegen Juventus Turin spielen, weil die nur in Topf zwei waren."

© SID

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