Fußball Bundesliga
Rummenigge erwartet zum Start "holprige" Bayern

Die Erwartungshaltung deutlich zurückgeschraubt hat Karl-Heinz Rummenigge: "Wir wissen, dass es etwas holprig wird", bereitet der Vorstandsboss von Bayern München die eigenen Fans schon einmal auf Probleme vor.

Rekordmeister Bayern München wird es zu Beginn der Bundesliga-Saison nicht leicht haben. Das zumindest glaubt Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge. "Wir werden am Anfang schon damit rechnen müssen, dass der Start nicht optimal sein wird. Wir wissen, dass es etwas holprig wird", sagte Rummenigge drei Tage vor dem ersten Spiel gegen Borussia Dortmund dem DSF.

Für Trainer Felix Magath sei es schwierig, die Mannschaft nach der Weltmeisterschaft vorzubereiten. "Trotzdem werden wir versuchen, die ersten drei Spiele vor der Länderspielpause nicht abzuschenken, sondern dort auch schon Punkte zu holen", kündigte Rummenigge an.

Selbst wenn das nicht gelingen sollte, stünde Magath jedoch nicht zur Disposition, meinte Rummenigge: "Zwischen Felix Magath und uns passt kein Blatt Papier. Wir sind absolut auf einer Ebene, absolut auf einer Welle und da wird man uns auch nicht auseinander dividieren können."

"Wir werden Geduld haben müssen"

Gleichwohl verlieh der einstige Weltklasse-Stürmer erneut der Hoffnung Ausdruck, neben erfolgreichem auch schönen Fußball vom FC Bayern zu sehen. "Aber mit diesen ganzen Umständen wird es gerade am Anfang nicht ganz so einfach sein, attraktiv zu spielen. Da werden wir etwas Geduld haben müssen", sagte Rummenigge - zumal der zum FC Chelsea gewechselte Michael Ballack im Team eine Lücke hinterlassen habe.

"Durch den Weggang von Michael Ballack gibt es ein Vakuum in der Mannschafts-Hierarchie", sagte Rummenigge, "und das müssen die Spieler, die hohe Ansprüche haben, einfach zu ihren Gunsten nutzen und ausfüllen." Neuzugang Lukas Podolski traut Rummenigge "viel zu. Er ist der hoffnungsvollste Nachwuchsstürmer, den wir in unserem Land haben und es wäre ja ein Vergehen gewesen, wenn wir ihn nicht zum FC Bayern geholt hätten."

"Die Bundesliga-Klubs stehen aber nicht in der Pole-Position"

Dennoch denkt Rummenigge nicht an den großen internationalen Erfolg. "Wir dürfen nicht so vermessen sein zu glauben, dass ein Bundesligist im Moment in der Lage ist, den Champions-League- oder den Uefa-Cup-Titel zu holen. Wenn alles optimal läuft und der Teamgeist perfekt ist, dann kann das gelingen, was uns 2001 gelungen ist", sagte er: "Die Bundesliga-Klubs stehen aber nicht in der Pole-Position. Da gibt es Länder wie Spanien und Italien oder England, die uns derzeit ein Stück voraus sind."

Von einem "fairen, waffengleichen Wettbewerb" könne man ob der Investitionen in den Konkurrenz-Ligen der Bundesliga weder in der Champions League noch im Uefa-Cup sprechen. "Sportlich gesehen sind die anderen durch ihre Hassardeur-Aktionen ein bisschen davongelaufen."

© SID

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