Fußball Bundesliga
Rummenigge für Verbleib der Sportschau

Karl-Heinz Rummenigge hat sich auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern München für eine deutliche Erhöhung der Fernsehgelder in der Bundesliga ausgesprochen, will aber die ARD-Sportschau zeitlich nicht verlegen.

Bayern Münchens Vorstandsschef Karl-Heinz Rummenigge hat seine Forderung nach höheren Fernsehgeldern in der Bundesliga auf der Jahreshauptversammlung des Rekordmeisters bekräftigt. Der ehemalige Weltklassestürmer sprach sich zudem gegen eine Verlegung der ARD-Sportschau auf 22.00 Uhr aus. "Natürlich wollen wir mehr Geld. Aber wir wollen auch in Zukunft, dass die Sportschau vor der Tagesschau um 20.00 Uhr kommt. Wir wollen, dass der FC Bayern von allen gesehen werden kann", sagte Rummenigge auf der Jahreshauptversammlung des Double-Gewinners der vergangenen Spielzeit am Montagabend. Eine Verlegung sei mit dem FC Bayern "nicht zu machen, dafür werden wir vehement eintreten", betonte der AG-Chef den 1 349 anwesenden Mitgliedern.

Hoeneß´ Visionen

Gleichzeitig zeigte sich Rummenigge aber zuversichtlich, die derzeitigen 300 Mill. Euro pro Saison an Fersehgeldern deutlich erhöhen zu können. "Manche haben geglaubt, dass Uli Hoeneß und ich einen Vogel haben, als wir von 500 bis 600 Mill. Euro gesprochen haben. Aber die Visionen eines Uli Hoeneß sind schon früher aufgegangen, und sie werden auch diesmal aufgehen", meinte Rummenigge.

Experten halten eine deutliche Erhöhung der TV-Gelder nur dann für möglich, wenn dem Pay-TV mehr Exklusivität eingeräumt wird. Dies ist aber wohl nur dann möglich, wenn Bilder im frei empfangbaren Fernsehen erst am späten Abend oder gar am nächsten Tag gesendet werden. In Frankreich, Italien und England ist dies bereits die Praxis.

Der Fernsehvertrag in Deutschland läuft am Ende dieser Saison aus. Zuletzt hatte die Deutsche Fußball Liga (DFL) die Rechte offiziell ausgeschrieben. Das Vermarktungskonzept sieht dabei 233 Einzelpakete vor. Unter anderem sollen die Anstoßzeiten künftig gesplittet werden. Dies kündigte auch Rummenigge an: "In Zukunft ist es möglich, dass aus zwei Anstoßzeiten vier werden. Der Freitagabend soll eingeführt werden, dazu das Topspiel am Samstag um 18.00 oder 18.30 Uhr."

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%