Fußball Bundesliga
Rummenigge glaubt noch nicht an Kahns Karriereende

Bayern-Boss Rummenigge kann sich ein Karriereende von Torwart Oliver Kahn noch nicht vorstellen: "Er hat Vertrag bis 2008. Aber ich glaube, dass bei ihm auch dann noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist."

Karl-Heinz Rummenigge hält bei Torwart Oliver Kahn eine Fortsetzung der Karriere über 2008 offenbar für möglich. "Er hat Vertrag bis 2008. Aber ich glaube, dass bei ihm auch dann noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist", sagte Bayern Münchens Vorstandschef in der Bild-Zeitung und zeigte sich durchaus gesprächsbereit, den Kontrakt mit dem 37-Jährigen noch einmal zu verlängern: "Das muss Oliver selbst entscheiden. Vielleicht kommt er im Dezember zu uns. Wenn er will, dann reden wir."

Der frühere Nationalkeeper hatte zuletzt immer wieder betont, dass er 2008 definitiv seine Karriere beenden wolle. "Dann bin ich 39, dann sollte man die kurzen Hosen ausziehen und sich so langsam in eine andere Richtung entwickeln." Kahn zog sogar schon einen früheren Abschied vom Profi-Fußball in Betracht, falls der FC Bayern in dieser Saison die Champions League gewinnen sollte.

Kahn derzeit verletzt

Kahn, der 1994 vom Karlsruher SC nach München gewechselt war, ist momentan verletzt. Wegen Problemen am Rücken und einer Oberschenkelprellung ist auch sein Einsatz am Samstag im Bundesliga-Spiel bei Eintracht Frankfurt noch nicht sicher. Als Ersatz stünde Michael Rensing bereit. Der U21-Nationalkeeper, dessen Vertrag bis 2010 läuft, soll auch auf lange Sicht Nachfolger von Kahn beim deutschen Rekordmeister werden.

Derweil ist für Bayern-Präsident Franz Beckenbauer der Gewinn der Champions League momentan "sogar greifbarer als die Meisterschaft. Am Ende wird´s eh eine Rechenschieber-Meisterschaft", wie der Kaiser in seiner Bild-Kolumne erklärte: "Bei allem Respekt: Wer Real Madrid aus dem Rennen wirft, muss im Viertelfinale vor dem AC Mailand nicht in Ehrfurcht erstarren."

Beckenbauer: "Wir vergeben zu viele Chancen"

Allerdings würde der FC Bayern derzeit zwei Probleme haben, so Beckenbauer nach dem 1:1 gegen Bremen: "Wir vergeben zu viele Chancen. Gegen Mailand dürfen wir uns diese Quote nicht erlauben. Und in der Abwehr gönnen wir uns zu viele Blackouts." Dennoch sei ein klarer Aufwärtstrend erkennbar, "auch dank Ottmar Hitzfeld", der für Beckenbauer nach vor die "Trainer-Ideallösung auch für die kommende Saison" ist.

© SID

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