Fußball Bundesliga
Rummenigge plant mit Borowski für Ballack

Im Ringen um Kapitän Michael Ballack glaubt Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge nicht mehr an einen Verbleib des Mittelfeldmannes. Als Nachfolger liebäugelt Rummenige mit Bremens Tim Borowski.

Die Verantwortlichen von Bayern München finden sich immer mehr mit dem Abgang von Nationalspieler Michael Ballack ab . "Ich glaube, dass er geht", sagt Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge, "denn wenn man es in sechs Monaten nicht schafft, den Vertrag zu verlängern, dann schafft man es auch danach nicht. Das ist meine Erfahrung", sagte der Vorstandsvorsitzende der Bayern der Bild-Zeitung. Gleichzeitig brachte Rummenigge den Bremer Tim Borowski als Nachfolger für den Kapitän der Nationalmannschaft ins Gespräch.

Während Manager Uli Hoeneß ein mögliches Interesse an Borowski als eventuellen Ballack-Nachfolger bislang stets dementiert hatte, könnte sich Rummenigge einen Wechsel des Mittelfeldspielers nach München gut vorstellen: "Ich persönlich mag ihn. Ein toller Spieler. Er setzt Akzente, hat Schussgewalt und eine starke Präsenz. Ist nur die Frage, ob Werder ihn gehen lassen würde."

Rummenigge beansprucht mehr TV-Gelder

Um auch in Zukunft auf dem Transfermarkt mit den europäischen Topklubs mithalten zu können, forderte Rummenigge am Freitag zudem erneut eine "Differenz in der Wertigkeit" bei der Verteilung der Fenrsehgelder ab der Spielzeit 2006/2 007. Die Einnahmen aus der Vermarktung der audiovisuellen Rechte an der Fußball-Bundesliga steigen ab der kommenden Saison um 40 Prozent auf 420 Mill. Euro pro Jahr.

"Wer mehr Leistung bringt, muss besser honoriert werden. Es kann nicht sein, dass zum Beispiel Duisburg genauso viel erhält wie Bayern. Da gibt es Differenzen in der Wertigkeit und der Einschalt-Quote. Das müssen solche Klubs dann einfach akzeptieren", meinte Rummenigge.

© SID

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