Fußball Bundesliga
Rummenigge schließt Investoren nicht aus

Die Bundesliga wird sich in naher Zukunft offenbar ausländischen Finanzinvestoren öffnen. "Wir sind uns einig, dass man das wahrscheinlich nicht verhindern kann", sagte Ligavorstand Karl-Heinz Rummenigge.

Die Widerstände der Bundesliga gegen ausländische Investoren beginnen offenbar zu bröckeln: Die 18 Vereine werden sich in naher Zukunft unter Umständen ausländischen Finanzinvestoren der Marke Roman Abramowitsch öffnen. "Wir sind uns einig, dass man das wahrscheinlich nicht verhindern kann. Wir sind uns aber auch einig, dass wir da mit Fingerspitzengefühl vorgehen müssen", sagte Bayern Münchens Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge der Frankfurter Rundschau.

Allerdings warnte Ligavorstand Rummenigge davor, jedem möglichen Geldgeber die Tür zur Übernahme eines Bundesligisten zu öffnen. "Wir möchten kein Oligarchentum in Deutschland einführen. Ich bin gespannt wie es in zehn Jahren in England mit diesen Leuten aussieht, die sich ihre Investitionen derzeit so feiern lassen", meinte Rummenigge.

In den Ligastatuten gilt derzeit noch die "50+1"-Regel, die besagt, dass ein Bundesligist bei einem Einstieg eines Investors immer noch im Besitz von mehr als 50 Prozent seiner Anteile sein muss. Zuletzt hatte sich Hannovers Präsident Martin Kind im Vorfeld der Ligavollversammlung in Berlin für eine Streichung der Schutzklausel ausgesprochen.

Rummenigge regte zudem eine Abschaffung der Sommerpause an. "Offen und ehrlich: Wenn das Wetter gut wird, machen wir den Laden dicht. Mich stört es gewaltig, dass wir von Mitte Mai bis Mitte August keinen Bundesligafußball anbieten. Ich würde das gerne ändern", meinte Rummenigge.

© SID

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