Fußball Bundesliga
Rummenigge sieht Scholl-Zukunft bei Bayern

Karl-Heinz Rummenigge hat sich für eine Vertragsverlängerung von Mehmet Scholl ausgesprochen. "Meine Meinung ist, dass ich glücklich wäre, wenn er uns noch ein Jahr erhalten bleibt", sagte der Bayern-Vorstandsboss.

Auch in der kommenden Saison wird Mehmet Scholl offenbar in der Bundesliga für Bayern München auflaufen. Zumindest hat sich Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge für eine Vertragsverlängerung des Mittelfeldspielers ausgesprochen. "Meine persönliche Meinung ist, dass ich glücklich wäre, wenn er uns noch ein Jahr erhalten bleibt. Das werden wir mit ihm klären", sagte der 95-malige Nationalspieler im Interview mit der Münchner Abendzeitung.

Scholl befindet sich seit Wochen in herausragender Form und überzeugt vor allem in der Rolle des Edel-Jokers, wie jüngst beim 2:0 gegen Arminia Bielefeld. Daraufhin waren sogar schon Rufe nach einer WM-Teilnahme Scholls laut geworden. Diesbezüglich hält sich Rummenigge aus der Diskussion heraus: "Das muss Jürgen Klinsmann exklusiv entscheiden."

Eine klare Absage erteilte Rummenigge möglichen Spekulationen nach einer Verpflichtung des Italieners Mauro Camoranesi von Juventus Turin. "Den Herrn Camoranesi beim FC Bayern, das kann man total vergessen! Dafür gab es noch nie einen Ansatzpunkt. Ich weiß gar nicht, wo der Name herkommt. Das ist ganz kalter Kaffee", sagte der Vize-Weltmeister von 1982 und 1986 und mahnte, sich derzeit auf den Bundesliga-Endspurt zu konzentrieren: "Wenn wir das gepackt haben, befassen wir uns mit der Zukunft. Aber jetzt müssen wir erstmal die Ernte dieser Saison einfahren."

Bayern bieten "Löwen" Hilfe an

In der Finanzkrise beim Stadtrivalen 1 860 München bietet der FC Bayern Hilfe an. "Wir sind daran bemüht, an einer Lösung mitzuwirken, die 1 860 aus dieser Problematik heraus hilft", sagte Rummenigge. Gespräche zwischen Bayern-Vorstandsmitglied Karl Hopfner und 1 860-Finanzchef Stefan Ziffzer laufen bereits.

Dabei wäre auch ein Kauf von Anteilen der Sechziger möglich, wenngleich Rummenigge betont: "Ursprünglich ist das natürlich nicht unsere Präferenz. Unsere Präferenz ist eine Partnerschaft unter Gleichen. Wenn dies aber am Ende des Tages, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr möglich ist, dann muss man auch darüber nachdenken. Aber nochmals: Wir sind grundsätzlich bereit, an einer Lösung mitzustricken, die 1 860 das Überleben ermöglicht. Das ist auch in unserem eigenen Interesse, denn die Refinanzierung des Stadions ist ja auf zwei Vereine ausgerichtet.

© SID

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