Fußball Bundesliga
Rummenigge will mit Stars zu mehr TV-Geld kommen

Nur weitere internationale Stars der Kategorie Ribery und Toni können den Bundesligisten langfristig größere TV-Einnahmen sichern. Diese Meinung vertritt Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge.

Mehr internationale Stars sollen der Bundesliga größere Fernseh-Einnahmen einbringen. Diese Meinung vertritt Bayern Münchens Vorstandvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge in einem Interview mit dem am Freitag erscheindenden kicker-Sonderheft. Der Ex-Nationalspieler forderte die Liga-Konkurrenten auf, zukünftig mehr Risiko zu gehen und in internationale Stars zu investieren. "Wir brauchen mehr Spieler der Kategorie Ribery und Toni. Nur so kann man eine Liga kreieren, die mehr Geld aus dem TV-Topf erhält", sagte Rummenigge.

Mit derzeit 420 Mill. Euro aus dem Verkauf der TV-Übertragungsrechte sei Deutschland im europäischen Vergleich Schlusslicht, sagte Rummenigge. Die Qualität der Liga sei "national nicht mehr zu steigern". Doch vom Ruf der besten Liga der Welt - wie es in den 70er und 80er Jahren der Fall gewesen sei, "sind wir ein ganz gehöriges Stück entfernt".

Ungleicher Wettbewerb in Europa

Rummenigge führt diese Situation auch auf einen ungleichen Wettbewerb in Europa zurück. "Der deutsche Fußball leidet unter zwei Handicaps: weniger TV-Geld, und dann pumpt ein Moratti (Massimo Moratti, Präsident von Inter Mailand/Anm. d. Red.) jedes Jahr einen mehr als erstaunlichen zweistelligen Millionenbetrag in den Klub Inter Mailand und kann das noch von der Steuer absetzen", sagte Rummenigge und forderte für die Schaffung gleicher Verhältnisse in diesem Zusammenhang eine "zentrale TV-Vermarktung in ganz Europa" und die Einführung eines "Salary Cap", einer Gehaltsobergrenze wie sie im US-Sport praktiziert wird.

© SID

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