Fußball Bundesliga
Sander droht nach Betrugsvorwurf Strafe vom DFB

Petrik Sander muss mit einer Strafe durch den DFB rechnen. Der Kontrollausschuss hat Ermittlungen eingeleitet, nachdem der Cottbuser Trainer nach der 2:4-Pleite gegen Schalke öffentlich von Betrug gesprochen hatte.

Petrik Sander droht Ungemach: Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) unter Vorsitz von Horst Hilpert (Bexbach) hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Trainer von Bundesligist Energie Cottbus eingeleitet.

Schiedsrichter-Leistung hart kritisiert

Sander hatte nach der 2:4-Niederlage seines Teams am vergangenen Samstag gegen Schalke 04 die Leistung von Schiedsrichter Herbert Fandel (Kyllburg) hart kritisiert und von Betrug gesprochen. Der Kontrollausschuss prüft nun, ob ein unsportliches Verhalten vorliegt.

"In mehreren Fernseh-Interviews hatte Petrik Sander am Samstag nach der Cottbuser Heimniederlage gegen den FC Schalke 04 von Betrug gesprochen. So sagte er in der ARD-Sportschau: ´Die Mannschaft ist mit einer tollen Moral zurückgekommen und aus meiner Sicht wieder betrogen worden.´Ähnlich äußerte er sich auch beim Fernsehsender arena", hieß es in einer DFB-Pressemitteilung. Sander wurde zu einer zeitnahen Stellungnahme aufgefordert. Nach Vorliegen und Auswertung der Aussage wird über den weiteren Fortgang des Verfahrens entschieden.

Sander glaubt, dass seinem Team im dritten Spiel nacheinander ein seiner Meinung nach fälliger Elfmeter verwehrt worden war. Im Spiel gegen Schalke handelte es sich um ein angebliches Foul von Mladen Krstajic an Energie-Stürmer Francis Kioyo.

© SID

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