Fußball Bundesliga
Sander hat keine Angst vor Schalke

Cottbus-Trainer Petrik Sander will die Defensive verstärken und geht ganz gelassen in "eines der einfacheren Spiele" bei Schalke 04. Unterdessen hat der Verein drastische Maßnahmen zu den jüngsten Krawallen angekündigt.

Vor dem schweren Auswärtsspiel am Samstag bei Tabellenführer Schalke 04 (15.30 Uhr/live bei arena) baut Bundesligist Energie Cottbus seine Mannschaft um. Trainer Petrik Sander verstärkt die Defensive und setzt in Timo Rost und Mariusz Kukielka zwei defensive Mittelfeldspieler ein. Dafür muss Ervin Skela aus der Anfangself weichen. Für Kukielka rückt der mazedonische Nationalspieler Igor Mitreski in die Abwehrkette.

Sander gab sich vor dem Duell mit den Knappen äußerst selbstbewusst: "Für uns ist es sogar eines der einfacheren Spiele. Bei Schalke liegt der Druck. Sie dürfen sich keinen Ausrutscher erlauben." Nach Rechnung des Trainers fehlen den Lausitzern zwei Punkte, um die Klasse endgültig zu sichern.

Drastische Maßnahmen gegen Randalierer

Derweil hat der Verein nach den jüngsten Ausschreitungen im Spiel der U23-Mannschaft beim VfB Auerbach in der Oberliga (1:1) drastische Maßnahmen angekündigt. Der Verein werde mit den "härtesten ihm zur Verfügung stehenden Sanktionen" reagieren, hieß es in einer Pressemitteilung.

Gegen alle 42 ermittelten Randalierer sprach der FC Energie "ein ab sofort gültiges Hausverbot für alle Spiele seiner Mannschaften aus." Sollten sich Mitglieder des Vereins unter den Tätern befinden, werden diese aus dem Klub ausgeschlossen. Beim Spiel im sächsischen Auerbach sollen mehr als 40 Vermummte das Stadion gestürmt, Werbebanden zertrümmert und einheimische Fans attackiert haben.

© SID

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