Fußball Bundesliga
Sander zieht sich aus VfL-Aufsichtsrat zurück

Lothar Sander wird nach dem 30. Juni 2007 sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender beim VfL Wolfsburg ruhen lassen und komplett aus dem Gremium ausscheiden. Seinen Platz im Kontrollgremium übernimmt Dieter Pötsch.

Nach elf Jahren im Amt wird Lothar Sander am 30. Juni 2007 den Vorsitz des Aufsichtsrats der VfL Wolfsburg-Fußball Gmbh niederlegen. Das gab der Bundesligist am Dienstag bekannt. Der 56-Jährige wird demnach sogar komplett aus dem Gremium ausscheiden. Seinen Platz im Kontrollgremium übernimmt Dieter Pötsch, Mitglied des Vorstands der Volkswagen Aktiengesellschaft für Finanzen und Controlling. Pötsch wird dem Aufsichtsrat zudem auch als Nachfolger von Sander als Vorsitzender vorgeschlagen.

"Es war mir in meiner Amtszeit vergönnt, gemeinsam mit Aufsichtsrat und Klubführung die Entwicklung des VfL in den zurückliegenden elf Jahren zu gestalten und den VfL zu einer festen Größe auf der Liga-Landkarte zu machen", erklärte Sander. In seine Amtszeit fielen unter anderem der Aufstieg in die Bundesliga, eine Uefa-Cup-Teilnahme sowie der Bau des neuen Stadions.

Nach einer erneut schwachen Saison, in der der VfL erst am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt sicherte und die in der Entlassung von Trainer Klaus Augenthaler nach dem letzten Spiel gipfelte, war Sander jedoch in die Kritik geraten.

© SID

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