Fußball Bundesliga
Sanogo und Carlos Alberto suspendiert

Wegen einer Handgreiflichkeit im Training hat Bundesligist Werder Bremen Boubacar Sanogo und Carlos Alberto bis Sonntag suspendiert. Das Duo muss somit beim Punktspiel der Norddeutschen bei Energie Cottbus zuschauen.

Boubacar Sanogo und Carlos Alberto vom Bundesligisten Werder Bremen erhalten eine Denkpause und stehen nicht im Aufgebot der Norddeutschen für das Punktspiel bei Energie Cottbus am kommenden Samstag (15.30 Uhr/live bei Premiere). Das Duo wurde vom Verein wegen einer Handgreiflichkeit im Training bis Sonntag suspendiert. Beide Spieler werden bis dahin ein spezielles Laufprogramm absolvieren. Das gaben die Hanseaten am Donnerstagabend bekannt.

"Sie haben eine Vorbildfunktion"

"Ursache für diese Maßnahme von Thomas Schaaf war ein Zwischenfall im Training. Die beiden Akteure waren bei einem Zweikampf handgreiflich aneinander geraten und anschließend vom Cheftrainer in die Kabine geschickt worden", hieß es in einer Mitteilung des Klubs. "Wir treffen diese Maßnahme trotz der durch die Verletzungen angespannten Personallage, da wir ein solches Verhalten nicht akzeptieren können", erklärte Trainer Schaaf: "Die Spieler haben eine Vorbildfunktion. Wir müssen uns gegenseitig akzeptieren und miteinander klar kommen. Wer sich so verhält, muss mit den entsprechenden Konsequenzen rechnen."

Sanogo, Nationalstürmer der Elfenbeinküste, war in dieser Saison bereits sechs Mal erfolgreich und wäre am Samstag nach rund dreiwöchiger Verletzungspause in den Kader zurückgekehrt. Der brasilianische Mittelfeldspieler Carlos Alberto war vor der Saison mit acht Mill. Euro Ablöse der teuerste Spieler der Vereinsgeschichte und hatte erst beim letzten Heimspiel gegen den Karlsruher SC sein Comeback nach krankheitsbedingter Pause gegeben.

Tosic kehrt früher nach Bremen zurück

Dagegen werden die Bremer am Samstag auf Linksverteidiger Dusko Tosic zurückgreifen können, obwohl der mit der serbischen Nationalmannschaft am Samstag zum sportlich wertlosen Nachholspiel der EM-Qualifikation gegen Kasachstan antreten müsste. "Nach Rücksprache mit dem serbischen Verband haben wir erreicht, dass Dusko zu uns zurückkehren kann", erklärte Geschäftsführer Klaus Allofs.

© SID

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